DIE WORTE VERSTEHEN UND SINNVOLL GEBRAUCHEN.

Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht zum Thema Sprache und Worte. Interessant ….

Wie beeinflusst mich mein Wortschatz?

Um nachzuvollziehen, wie mich mein Wortschatz beeinflusst, muss ich erst einmal wissen, was Worte sind.

Wort:

Duden sagt:

  • … kleinste selbstständige sprachliche Einheit.

Da steckt schon wieder so viel drin, das müsste ich extra auseinander nehmen.

Das Wort allein reicht ja nicht aus, um zu kommunizieren. Also schaue ich mal bei Sprache nach.

Was sagt Wikipedia? ( und hier wird es jetzt eigentliche erst interessant )

Hier begegnet mir nun die Erkenntnis, dass eben das Wort nicht einfach nur ein Wort ist und es daher auch für den Begriff eben nicht nur eine einfache Definition gibt.

Sprache:

Duden sagt:

  • Die Fähigkeit des Menschen zu sprechen, sich auszudrücken.

Das mit dem Ausdruck finde ich komisch. Ich will mich nicht aus drücken im direkten Sinne sondern das zum Ausdruck bringen, was ich bin. Aber jetzt, wo ich das hier schreibe, fühlt es sich gar nicht mehr stimmig an. Ich möchte nichts ausdrücken oder nach außen bringen … ich möchte sein … und das innen wie außen, wie der Teil so das Ganze  …. Sein!

…. Und Duden sagt weiter:

Wikipedia sagt ähnliches:

  • UnterSprache versteht man die Menge, die als Elemente alle komplexen Systeme der Kommunikation  …. Sprachen sind „die Systeme von Einheiten und Regeln, die den Mitgliedern von Sprachgemeinschaften als Mittel der Verständigung dienen“.

Hier wird in beiden Fällen von System gesprochen. Also wollte ich mir das auch noch anschauen.

System:

Was sagt Duden?

  • … Prinzip nach dem etwas gegliedert oder geordnet wird …

Sprachsystem:

Was sagt Wikipedia?

  • Ganz grob kann man sagen, dass das Sprachsystem aus dem Wortschatz einer Sprache, ihrem Lautsystem und ihrer Grammatik besteht…. Man muss also unterscheiden zwischen dem Sprachsystem einerseits (langue) und der Verwendung dieses Systems (parole), bei jeder Art sprachlicher Kommunikation andererseits.

Aha …. Also haben wir einmal das Wort an sich und dann die Verwendung im Kontext …. Klar, das macht den Unterschied aus.

Du kannst kochen was Du willst …. Karl Marx  

Du kannst so dicht sein wie Du willst …. Goethe war Dichter.

Das fühlt sich für mich nun stimmig an und bringt mich somit zum Abschluss, was Sprache anbelangt.

Sie ist ein System … dient der Kommunikation, besteht aus Worten mit unterschiedlichen Bedeutungen, welche man im Kontext betrachten darf. Was passiert beim Sprechen?

Aber was ist nun das Sprechen, der Gebrauch der Sprache?

Sprechen:

Duden sagt:

  • Sprachlaute hervorbringen

Bei Wikipedia steht ähnliches und ich weiß, dass das mit den Lauten wohl der weitere Weg für mich ist. Wie entsteht ein Laut? Was ist ein Laut?

Duden sagt:

  • bewusst hervorgebrachtes Geräusch von kurzer Dauer mit dem Strom des Atems bei bestimmter Stellung der Sprechwerkzeuge hervorgebrachter Schall.

Wikipedia ergänzt:

  • Ein Sprachlaut bzw.Phon wird als kleinste phonetische Einheit der gesprochenen Sprache verstanden.

Phon wird als Schallereignis bezeichnet. Also wie auch im Duden hat ein Laut etwas mit Schall zu tun. Was nun ist Schall?

Schall?

Duden sagt:

  • in einemMedium wellenförmig sich ausbreitende Schwingungen, die vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden können.

Gleich meine nächste Frage.

Schwingung?

  • periodische Änderung einer oder mehrerer physikalischer Größen (z. B. des Abstands eines Körpers von seiner Ruhelage, der Stärke eines elektrischen Feldes) in einem physikalischen System

Soviel habe ich in Physik verstanden … auch ich bin ein System … ein energetisches und somit physikalisches System …. Elektromagnetisch beeinflussbar … somit nehme ich Sprache nicht nur mit dem Ohr war, sondern sicherlich auch mit dem Rest meines Körpers … Weil Sprache gleich Schwingung ist!

Wie einzelnen Schwingungsarten auf mich wirken, möchte ich hier nicht erörtern. Für dieses Mal reicht mir das Wissen, dass Worte eine Schwingung haben und ich mir bewusst machen darf, was sie außerhalb eines Kontexts bedeuten … denn ich spüre, dass hier eine Bedeutung liegt. Sowohl außerhalb als auch innerhalb eines Kontexts hat ein Wort eine eigene Schwingung und zusätzliche noch die, welche der Zusammenhang einfügt.

Und außerhalb eines Kontext darum, weil ich fühle, dass die Grundschwingung des Wortes sich primär nicht um den von mir gewählten Kontext kümmert. J

Bald geht’s weiter ….

02.03.2015

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