Immer noch fest angekettet?

( Auszüge aus „Discover yourself … Bewusstsein spricht“ )

Du bist immer noch fest angekettet. Deine Vorstellung von Dir als Person mit all ihren Wünschen und Suchen ist fest gebunden an die Vergangenheit und erwartet ihre Befreiung von der Zukunft.

Zeig mir die Vergangenheit. Wo ist sie? Kannst Du sie festhalten, in einen Schrank oder eine Kiste sperren?

Und die Zukunft? Wo ist sie? Gib sie her, wenn Du sie hast. Oder hast Du sie eingepackt in einen Karton?

Diese Dinge gibt es nicht. Sie existieren nur als Vorstellungen, als Bilder, als Ideen, als Erinnerungen und Konzepte und Du bindest Dich an sie, weil Du Dir ein Bild, eine Vorstellung von Dir geschaffen hast als Person, als Körper … und nun?

Du wirst beherrscht von diesem irreführenden Glauben, Du wärst Person, Körper, Verstand … beherrscht vom Glauben an Geburt und Tod … all dies verhindert, dass Du erkennst, wer oder was Du bist.

Nur als Person … nur durch Deine Vorstellung diese Person, dieser Name zu sein … bist Du an all diese Glaubensmuster und Konditionierungen gebunden.

Wenn Du als Baby gelernt hast, dass Du dieser Körper bist, gründet all Dein Wissen auf dieser falschen Annahme „Ich bin dieser Körper!“.

Selbst – Gewahrsein oder Selbst – Bewusstsein ist da …

Und danach kommt weiteres Wissen wie zum Beispiel: „Ich bin ein Mädchen, eine Frau“ oder „Ich bin ein Junge, ein Mann“. Aber da man dem Kind beigebracht hat, dass dieser Körper Paul ist, glaubt Paul nun auch, dass er dieser Körper – Typ ist. So beginnen die ersten „Konzepte“ zu entstehen, die ersten Vorstellungen, von dem was Du bist. Denn das ICH BIN ist nicht der Körper. Das ICH BIN ist ein intuitives Wissen, ein Gefühl, ein Gewahrsein = Bewusstsein. Du magst es Seele nennen oder Geist. Dieses Gefühl von SEIN. Es ist kein Objekt. Es ist Bewusst – Sein. Dies ist das erste Etwas. Du kannst auch nicht sagen: „Ich bin nicht!“, denn um das sagen zu können, musst Du sein. Also BIST Du.

Wir haben nun erkannt, dass ICH BIN nicht der Körper ist und ebenso nicht eine von diesen Vorstellung wie zum Beispiel: „Ich bin ein Mädchen und Mädchen tragen rosa Kleider.“ Oder „Ich bin ein Junge und Jungen tragen blaue Hosen.“ Oder „Meine Eltern sind dies oder das …“ oder „Ich bin ein Moslem, ein Christ ….“, dann begreifen wir die Entstehung von Konzepten und Vorstellungen. Das ICH BIN, das nichts von all diesen Konzepten und Vorstellungen ist, nimmt diese für sich als wahr an. Und so wird eine Identität geformt aus diesen ganzen Dingen, die auf der falschen Vorstellung von „Ich bin dieser Körper“ beruhen.

Irgendwann fühlst Du, dass Du viele Dinge lernst und studierst, dass Du viele Dinge glaubst oder nicht glaubst. Und am Ende erfährst Du eine Welt gemäß Deinem persönlichen Selbst und nur übereinstimmend mit Deinem persönlichen Selbst. Gemäß Deinen Konditionierungen … dem was Du glaubst.

Wir sagen „ICH“ … Ich denke … ich glaube … ich will … ich mache … ich akzeptiere nicht … ich … ich … ich!

Und dann frage ich Dich: Was genau ist „ICH“? Und vielleicht kannst Du mir jetzt schon antworten: „Ich bin Bewusstsein“. Es mag für Dich noch nicht wahr sein. Aber nach unserer obigen Betrachtung, wäre es eine korrekte Schlussfolgerung. Es mag erst mal nur ein Wort für Dich sein.

„Ich bin Paul“ … Was meint Paul damit. Was zur Hölle ist Paul? Das ist nur ein Name, ein Wort. Das „Ich bin“ ist da, bevor der Name erscheinen kann. Das „Ich bin“ gibt diesem Namen eine Bedeutung. Ohne das Bewusstsein von „Ich bin“ hat der Name keinerlei Bedeutung. Es ist also das „ICH BIN“, das einen Namen annimmt.

Du kannst Deinen Namen ändern, Du kannst ändern was Du glaubst. Deine Religion, Dein Land, Deine Ideen, Dein Auto. Aber etwas in uns … etwas ganz fundamentales bleibt unverändert. Wir wollen herausfinden, was DAS ist … DAS, was unveränderlich ist, immer in Dir … form- und zeitlos.

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