Die Dinge sehen als das, was sie sind …

Es gibt das Konzept oder die Vorstellung … ( ICH stellt es vor sich hin ) … dass wir „den Verstand zur Ruhe bringen“ müssen … Doch WER soll da WEN zur Ruhe bringen?

Der Verstand ist lediglich das, was er ist. Ein Verstand der Gedanken , Vorstellungen, Erinnerungen, Ideen erzeugt. Wo ist da ein Problem? Er tut lediglich das, was ein Verstand nun mal so tut und wozu er geschaffen wurde. Schauen wir auf die Quelle des Verstandes, finden wir die EINE, aus der alles stammt … reines Bewusstsein, welches sich niemals verändert, egal was der Verstand tut. Egal ob der Verstand aktiv oder passiv ist … seine Quelle bleibt immer gleich. Die Quelle wartet auch nicht darauf, dass der Verstand etwas tut oder aufhört etwas zu tun. Sie ist …

Sie braucht kein tätig sein oder nicht tätig sein des Verstandes, um sich zu offenbaren.

Probleme gibt es nur, wenn die Persönlichkeit ( das Persönliche / das Ego ) der Anwesenheit von Gedanken eine bestimmte Bedeutung zumisst. Zum Beispiel, dass dieser Gedanke gut ist … und dieser schlecht … und dieser mir etwas über morgen oder gestern erzählt, was wichtig ist.

Gedanken und Vorstellungen sind niemals ein Problem. Außer man gibt ihnen eine Bedeutung, die sie nicht haben oder versucht irgendetwas damit zu tun. Werden sie lediglich als Gedanken und Vorstellung erkannt und niemand ist da, der sich mit ihnen identifiziert, können keine Probleme entstehen. Dinge als das zu erkennen, was sie sind … Gedanken sind Gedanken … Vorstellungen sind Vorstellungen … Ideen sind Ideen … bedeutet als reines Bewusstsein zu schauen.

Das Schauen … ohne sich mit den Dingen zu identifizieren ist wahrhaftiges Schauen. Und das geschieht ohne Unterlass, ob wir uns dessen gewahr sind oder nicht. Nur leider sind wir so sehr programmiert darauf, immer augenblicklich etwas mit allem tun zu müssen, was in unserer Wahrnehmung erscheint.

Anstatt sich vom Verstand in den Dschungel der Gedanken verführen zu lassen, der immer wieder nur andere Gedanken produziert, durchschaut reines Bewusstsein all die Versuche des Verstandes, uns trickreich eine Überzeugung zu verkaufen. Nämlich, dass da ein individuelles ICH sei, das der Handelnde und der Bestimmende in unserem Leben ist. Reines Bewusstsein durchschaut die Vorstellung die wir von uns haben und wie sich diese Vorstellung immer wieder durch den Verstand bestätigt und nach vorne drängt. Reines Bewusstsein nimmt reines Bewusstsein überall wahr … Gott ist in mir wie in Dir … wo sonst könnte er auch sein … Gott ist überall … und beobachtet dann amüsiert, wie sich jeder auf die Suche nach sich selbst macht … auf die Suche nach Gott. Das was Du suchst ist das was du bist. Und das wonach Du suchst, ist das von wo aus die Suche beginnt.

Wer hat das Gefühl, von Gott getrennt zu sein?

Die Menschen suchen nach einer Möglichkeit, sich als das zu finden, was sie sind … reines Bewusstsein ( Gott, das Absolute, die unendliche Leere ). Sie suchen nach einer Möglichkeit, mit Gott in Kontakt zu kommen. Und dazu werden ihnen tausende von Konzepten angeboten. Aber diese Annahme, von Gott getrennt zu sein … sein höheres Selbst finden zu müssen … beinhaltet die irrigen Annahmen, die allgemein für wahr gehalten werden.

  1. Es gibt ein ICH, dass vom reinen Bewusstsein getrennt ist.
  2. Dass dieses ICH sich selbst auf das reine Bewusstsein ausrichten kann, um sich damit zu verbinden, wenn es nur die richtige Methode anwendet.
  3. Das reine Bewusstsein hat sich irgendwo versteckt und muss gefunden, entdeckt, erkannt werden.

Wenn es kein persönliches ICH gibt, wer soll sich dann wie wohin ausrichten?

Die wichtiger Frage scheint aber zu sein: Wenn reines Bewusstsein unendlich und überall ist, wo soll es sich dann verstecken?

Siehst Du wie verrückt das alles ist?

Die Wahrheit enthüllt sich auf ganz natürliche Weise, wenn man die Dinge als das erkennt, was sie sind. Gedanken, Vorstellungen, Konzepte … und nicht die Wahrheit.

Es liegt in der Natur der Sache, dass es unmöglich ist ein Ziel zu erreichen, das erstens schon da ist und zweitens, das auf einem persönlichen „ICH“ aufbaut, welches uns an dieses Ziel bringen soll.

Wir haben so viele Vorstellungen von „loslassen müssen“ … „integrieren“ … „arrangieren“ … „ mit unseren Gefühlen in Kontakt kommen“ und „uns selbst finden“.

Betrachtet man das ganze aus der Perspektive reinen Bewusstsein, dann sind alle diese Vorstellungen nur das was sie sind: VORSTELLUNGEN. Wir sollten sie nicht mit der Wahrheit verwechseln.

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