Konditionierungen …

Die einfachste und beste Art der Meditation … ich selbst würde es nicht unbedingt Meditation nennen … ist, dieses natürliche Gefühl von Sein in Deinem Körper wahrzunehmen. Dieses Gefühl „Ich existiere!“. Alle Wesen haben dieses Gefühl.

Und ich meine hier nicht die Worte in Deinem Kopf. Ich meine dieses intuitive Gefühl, dieses gefühlte Wissen, wenn Du morgens erwachst und weißt: „ICH BIN!“

Dieses Gefühl von Präsenz. Die Art und Weise, die Dir zeigt: „Ich lebe!“.

Niemand gibt Dir dieses Gefühl. Und niemand kann es Dir nehmen.

Es ist die Sprache der Lebenskraft in Dir, des Bewusstseins, das wahrnimmt: „Ich bin“.

Dieser innere Puls.

Erst nach diesem Gefühl, nach diesem intuitiven Gewahrsein kann die Wahrnehmung von anderen Dingen, Erscheinungen und Gefühlen stattfinden. Denn dies ist die erste Manifestation des Absoluten im Tanz der Mehrheit und Vielfalt. Erst muss dieses Gefühl von „ICH BIN“ oder „ICH“ da sein, bevor Du alles andere wahrnehmen kannst!!!

DAS solltest Du wissen.

Wenn Du sagst: „Ich“, dann ist dieses ICH reines Bewusstsein im ersten Moment. Es ist das göttliche Prinzip in seiner reinsten Form. Es ist alles da! Es offenbart sich selbst im erwachten Zustand.

Es manifestiert sich selbst als „ICH“.

Und sobald dieses Gefühle von „Ich bin“ erscheint, verbindet es sich mit dem Körper, beginnt sich mit ihm zu identifizieren und interpretiert es als: „Ich bin dieser Körper“. Weil Du es so gewohnt bist, es so gelernt hast und es glaubst! Damit beginnt die Begrenzung und Trennung … mit allem, was Du dem ICH hinzufügst, verminderst Du es … begrenzt Du es … trennst Du es.

Aber das bist Du nicht! Du bist nur „ICH BIN“.

Wenn sich dieses Körpergefühl manifestiert, beginnt die Identifikation als „mich“, als Person. Damit ist die verkörperte Version Deines ICH entstanden aus dem reinen intuitiven Gefühl „ICH BIN“. Und so glauben wir nach und nach, dass die Wahrnehmung von diesem „Ich bin dieser Körper“ aus dem Bewusstsein kommt. Und dies ist eines der ersten und tiefsten Konditionierungen und Glaubensmuster unseres Lebens!

Das ist es, warum es sich so real für Dich anfühlt. Für Dich scheint es real, denn der Weg zur Person führt über das Bewusstsein. Und es ist das Bewusstsein, dass Du kennst und liebst.

Aus Bewusstsein geht alles andere hervor. Bewusstsein muss zuerst da sein … erst dann kannst Du andere Dinge wahrnehmen. Ohne Bewusstsein gibt es nichts. Es ist das wichtigste und alles andere bildete sich in ihm ab und kommt aus ihm hervor. Du kannst Bewusstsein nicht finden irgendwo da draußen. Du musst realisieren, dass dieses Bewusstsein sich nur durch die Konditionierung hin zu einem limitierten Körperbewusstsein entwickelt hat und nun versucht nach Bewusstsein Ausschau zu halten. Das ist absurd, oder? …

( Auszug …. Amane 2016 )

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