ICH spricht mit S-ICH …Ein Auszug

 

 

 ICH spricht mit S-ICH  … ein großer Monolog.

( Wenn Bewusstsein spricht … )

Ein Handbuch für die Selbsterforschung

…..

So ward ICH gefunden …

ICH lade Dich ein mit mir die einzig wichtige Untersuchung zu unternehmen, die fundamentalste Prüfung anzunehmen, die notwendig ist … und mit mir gemeinsam zu „schauen“, wo sehen nichts mehr bringt.

Wer bin ICH? … ICH BIN Bewusstsein …  ICH BIN DAS … und weiß … dass ES das EINZIGE ist, das ewig konstant ist.

Ich werde nichts von Reichtum und Fülle erzählen oder versprechen, dass ICH erschaffen, manifestieren oder zaubern kannst, denn das alles brauche ICH nicht … und vielleicht hast Du schon die Erfahrung gemacht, dass es so nie funktioniert

 *

Es gibt nichts außer Bewusstsein.

Jedes Ereignis, jeder Gedanke, jedes Gefühl … sind Bewegungen im Bewusstsein, erzeugt von Bewusstsein.

Wenn alles Wasser ist, dann stellt sich nicht die Frage eines Wassertropfens, der die Feuchtigkeit des Wassers sucht – oder sich mit dem Wasser vereinigen will.

( Ramesh Balsekar )

 *

Ich danke allen Menschen, denen ich in den letzten 48 Jahren begegnet bin, für Ihre Unterstützung. Ob bewusst oder unbewusst, alle haben dazu beigetragen, mich auf meinem Weg zu unterstützen.

Ich verneige mich in tiefer Demut vor dem Leben, welches ich nicht mehr leben wollte und  beendet habe. Der Tod meines Egos war die Freiheit für mein wahres Selbst.

Und hier ICH BIN!

*

 Die Untersuchung beginnt

 Immer noch angekettet …

Sobald erkannt wird, dass wir Bewusstsein sind, verschwinden die Illusion und der Gedanke des Getrenntseins, welche die Ursachen allen Leidens und gebunden Seins sind.

Du bist immer noch fest angekettet? Deine Vorstellung von Dir als Person mit all ihren Wünschen und Suchen ist fest gebunden an die Vergangenheit und erwartet ihre Befreiung von der Zukunft?

Zeig mir die Vergangenheit! Wo ist sie? Kannst Du sie festhalten, in einen Schrank oder einer Kiste?

Und die Zukunft, wo ist sie? Gib sie her, wenn Du sie hast. Oder hast Du sie eingepackt in einen Karton?

Diese Dinge gibt es nicht. Sie existieren nur als Vorstellungen, als Bilder, als Ideen und Konzepte und Du bindest Dich an sie, weil Du Dir ein Bild, eine Vorstellung von Dir geschaffen hast als persönliches Ich, als Körper mit Verstand … und nun?

Du wirst beherrscht von diesem irreführenden Glauben, Du wärst Person, Körper, Verstand … beherrscht vom Glauben an Geburt und Tod … all dies verhindert, dass Du erkennst, wer oder was Du wirklich bist.

Aber erkenne: nur als Person … nur durch Deine Vorstellung, diese Person, dieser Name zu sein … bist Du an all diese Glaubensmuster und Konditionierungen gebunden.

Ich biete Dir hier kein neues Konzept an. Ich nehme Dich an die Hand und schaue mit Dir gemeinsam, bis alles durchschaut ist, was Du nicht bist und nicht sein kannst.

 *

Was ist ICH?

Das sollten wir als erstes zusammen untersuchen, damit wir wissen, wovon wir reden, wenn wir sagen: „Ich bin“.

Wir müssen gar nicht so viele Dinge lernen, studieren und wissen. Das macht uns manchmal nur konfus. Wir müssen nur die richtigen Dinge wissen. Du brauchst keine 100 Schlüssel, um ein einziges Schloss zu öffnen. Du brauchst nur den richtigen Schlüssel.

Ich möchte mit Dir gemeinsam den passenden Schlüssel finden, um Dir Deine wahre Natur zu zeigen. Und ich behaupte, dass das sehr einfach ist.

Aber! Es ist nicht leicht.

Was Du suchst ist bereits hier!

Als erstes zeige ich Dir eines der grundlegendsten Prinzipien unseres Lebens, dass Du natürlich nach prüfen kannst, wie alles, was ich Dir hier im Folgenden sagen werde.

In jeder Sprache dieser Welt gibt es das erste Wort, das da sein muss, bevor irgendetwas anderes folgen kann, was man kommunizieren oder ausdrücken möchte. Keine Gedanke, keine Vorstellung ist möglich ohne das Wort „Ich“. Der Sinn von „Ich bin“ ist in jeder Sprache zuerst da. Du und jeder andere Mensch hat zuerst das Gefühl von „Ich bin“ oder „Ich existiere“ als jemand, der lebt, wahrnimmt, kommuniziert …

Nur wenn dieses Gefühl, dieser Sinn von „Ich“, dieses intuitive Wissen da ist, kann das Gefühl oder der Sinn von „Du“ und „anderen“ kommen. Dieses „Ich“ muss zuerst auftauchen, bevor ein „Du“ da sein kann.

Denn das „Du“ bekommt seine Bedeutung aus dem Gefühl von „Ich“. Das ist die grundlegendste Tatsache aller Sprachen und allen Denkens.

Du kannst es prüfen. Dieses „Ich“ ist das Subjekt hinter allem, was Du sagst oder denkst. Tausend Sprachen und abertausend Worte … und keines davon hat irgendeine Bedeutung ohne dieses „Ich“.

Wer spricht? Wer versteht? Wer denkt? Wer lebt?

Das ist immer „Ich“. Das ist auch das wichtigste Prinzip der Selbsterfahrung, des Selbst – Bewusstseins … selbst wenn niemand anderes in der Welt existiert außer Dir.

Du bist Dir Deiner selbst gewahr. Du bist Dir dieses Gefühls gewahr „Ich bin“, sogar ohne Worte ist es das erste, was Du „weißt“. Bevor Du etwas anderes wissen kannst.

Von wo bekommst Du dieses Gefühl „Ich bin“?

Deinen Namen bekommst Du von Deinen Eltern. Aber keine Eltern nennen ihr Kind „Ich“.

Du weißt also intuitiv „Ich bin“. Und als Baby gibt es auch kein anderes Wissen in Dir außer „Ich“. Du kennst nicht mal das Wort. Du hast nur ein Gefühl Deiner Selbst.

Nun geben Dir Deine Eltern einen Namen und nennen Dich „Paul“ oder „Marie“ und sie rufen eine Weile immer wenn sie Dich sehen „Paul“ oder „Marie“. Aber du als Baby weißt nicht, dass Du „Paul“ oder „Marie“ bist. Du weißt nichts. Du reagierst auf Wärme, liebevolle Berührungen und Nahrung wie der Muttermilch. Du hast keine Ahnung, dass es Milch heißt. Und Du hast auch keine Ahnung, was das Wort Mutter oder Vater bedeutet. Aber Du bist Dir Deiner/s Selbst gewahr und spürst Dinge, die Dir angenehm oder unangenehm sind.

Das Bewusstsein beginnt sich zu entwickeln. Das erste ist das Selbstgewahrsein oder Selbst – Bewusstsein. Das Gefühl „Ich bin“. Dies ist das erste Wissen. Noch ohne Worte.

Das werden wir ständig wiederholen, weil es das grundlegendste Prinzip, die Essenz, die Quelle aller Sprachen und alles Wissens ist.

„Ich“ ist das, was spricht, was hört, was lebt. Es ist das was denkt „Ich sterbe“ oder „Ich komme“ und „Ich gehe“. Es ist immer und überall.

Dieses „Ich“ braucht einen Körper, um sich in der materiellen Welt auszudrücken und um Erfahrungen zu machen über die Sinneswahrnehmung. So kommt die Verbindung zustande, dass alle Dich als Körper ansehen und Du dieses auch ständig gesagt bekommst. Jeder zeigt auf Deinen Körper und sagt: „Das ist Paul. Ist er nicht süß?“ oder „Das ist Marie. Sieht sie nicht wunderschön aus?“. Und so entsteht in Dir das Gefühl von „Ich bin dieser Körper“. Wenn Du als Baby nun gelernt hast, dass Du dieser Körper bist, gründet all Dein Wissen auf dieser falschen Annahme „Ich bin dieser Körper!“.

Das ist der Verlauf des Wissens und des sprachlichen Ausdrucks. So beginnt das „Denken“ von „dies ist mein Vater“ und „dies ist meine Mutter“. Ansonsten hätten das Wort Vater und Mutter keine Bedeutung. Die Eltern gebären ihr Kind und das Kind gebiert sprachlich die Eltern. Denn ohne dass ein Kind geboren ist, kann Vater oder Mutter nicht sein. Erst wenn das Kind da ist, gibt es auch Eltern.

Also Selbst – Gewahrsein oder Selbst – Bewusstsein ist da. Und danach kommt weiteres Wissen wie zum Beispiel: „Ich bin ein Mädchen, eine Frau“ oder „Ich bin ein Junge, ein Mann“. Aber da man dem Kind beigebracht hat, dass dieser Körper Paul ist, glaubt Paul nun auch, dass er dieser Körper – Typ ist. So beginnen die ersten „Konzepte“ zu entstehen, die ersten Vorstellungen, von dem was Du bist. Denn das ICH BIN ist nicht der Körper. Das ICH BIN ist ein intuitives Wissen, ein Gefühl, ein Gewahrsein = Bewusstsein. Du magst es Seele nennen oder reinen Geist. Dieses Gefühl von SEIN. Es ist kein Objekt.

Es ist Bewusst(es) – Sein. Dies ist das erste Etwas. Du kannst auch nicht sagen: „Ich bin nicht!“, denn um das sagen zu können, musst Du sein. Also BIST Du.

Wir haben nun erkannt, dass ICH BIN nicht der Körper ist und ebenso nicht eine von diesen Vorstellung wie zum Beispiel: „Ich bin ein Mädchen und Mädchen tragen rosa Kleider.“ Oder „Ich bin ein Junge und Jungen tragen blaue Sachen.“ Oder „Meine Eltern sind dies oder das …“ oder „Ich bin ein Moslem, ein Christ ….“ So erkennen wir die Entstehung von Konzepten und Vorstellungen. Das ICH BIN, das nichts von all diesen Konzepten und Vorstellungen ist, nimmt diese für sich als wahr an. Und so wird eine Identität geformt aus diesen ganzen Dingen, die auf der falschen Vorstellung von „Ich bin dieser Körper“ beruhen.

Jede Identität ist einzigartig. Jeder Umstand ist einzigartig. Genauso, wie Du einzigartige Träume im Schlaf erlebst. Selbst Dein geliebter Partner kann niemals denselben Traum mit Dir träumen. Auf die gleiche Weise ist Deine Wahrnehmung des Lebens einzigartig. Das, was Du fühlst, austestest und denkst, wie etwas ist, ist einzigartig. Und diese Einzigartigkeit ist nicht konstant. Sie verändert sich ständig. Und auch die Art und Weise, wie Du Dich selbst betrachtest, ist nicht stabil. Dein Modus, Deine Gefühle … alles verändert sich.

Wir leben alle auf einer Erde. Wir alle, Milliarden von Menschen, haben dasselbe Haus, genannt Erde. Und nun gibt es hier alle diese einzigartigen Wesen mit einem persönlichen „ICH“ bestehend aus dem was Du glaubst zu sein.

So lass uns zurück kommen zu dem Gefühl „ICH BIN“.

Niemand gibt Dir dieses Bewusstsein oder sagt Dir etwas darüber. Es ist das Synonym für Existenz. Es ist der Weg, wie Bewusstsein, was wir vom Grunde her sind, in einem Körper erscheint. Das ist „ICH existiere.“

Wenn „ICH“ nicht existierst, dann existiert auch nichts anderes. Nur durch das Bewusstsein von „ICH BIN“, erscheinen auch andere Dinge im Bewusstsein. Dann bekommt das „ICH BIN“ ein Gefühl für „Du, „die Welt“ und „andere“. Dann kannst Du Leben, Zeit und Veränderung wahrnehmen. Du bist der Zeuge und Beobachter von allen anderen Dingen. Sie alle zeigen sich Dir, in Dir als Bewusstsein. Bewusstsein nimmt all dies wahr. Aber eines scheint zu fehlen. Nämlich dass wir vergessen haben, wie wichtig WIR sind, um die Welt, das Leben und all die anderen Dinge wahrzunehmen.

Jedes Ding ist abhängig von Deiner Wahrnehmung. Jedes Ding ist abhängig davon, wie Du es wahrnimmst. Das ist Deine Wichtigkeit, Deine Bedeutung.

Irgendwann fühlst Du, dass Du viele Dinge lernst und studierst, dass Du viele Dinge glaubst oder nicht glaubst. Und am Ende erfährst Du eine Welt gemäß Deinem Selbst und nur übereinstimmend mit Deinem Selbst. Gemäß Deinen Konditionierungen, dem was Du glaubst.

Noch mal zur Wiederholung:

Wir sagen „ICH“ … Ich denke … ich glaube … ich will … ich mache … ich akzeptiere nicht … ich … ich … ich!

Und dann frage ich Dich: Was genau ist „ICH“? Und vielleicht kannst Du mir jetzt schon antworten: „Ich bin Bewusstsein“. Es mag für Dich noch nicht wahr sein. Aber nach unserer obigen Betrachtung, wäre es eine korrekte Schlussfolgerung. Es mag erst mal nur ein Wort für Dich sein.

*

Die Suche nach der Quelle …

„Ich bin Paul“ … Was meint Paul damit. Was zur Hölle ist Paul? Das ist nur ein Name, ein Wort. Das „Ich bin“ ist da, bevor der Name erscheinen kann. Das „Ich bin“ gibt diesem Namen eine Bedeutung. Ohne das Bewusstsein von „Ich bin“ hat der Name keinerlei Bedeutung. Es ist also das „ICH BIN“, das einen Namen annimmt.

Du kannst Deinen Namen ändern, Du kannst ändern was Du glaubst. Deine Religion, Dein Land, Deine Ideen. Aber etwas in uns … etwas ganz fundamentales bleibt unverändert. Wir wollen herausfinden, was DAS ist.

Nicht intellektuell, sondern experimentell. Denn wenn wir das nicht herausfinden, werden wir uns ruhelos fühlen, immer auf der Suche.

Der Mensch hat Vorstellungen von Dingen, die ihn glücklich machen würden. Und er versucht diese Dinge zu bekommen und zu erreichen. Aber schon nach einer kurzen Weile, machen ihn diese Dinge nicht mehr glücklich und er sucht nach dem nächsten. Aber alle Dinge dieser Welt befriedigen ihn nicht auf Dauer. Alles ist nur für eine Weile und nur in der Zeit. Was bedeutet das mit der Zeit?

Lass mich Dir erklären … Wir bestehen sozusagen aus drei Aspekten. Der physikalische Aspekt ist der Körper. Der Körper wird geboren zu einer bestimmten Zeit, lebt innerhalb einer bestimmten Zeit – Spanne und stirbt zu einer bestimmten Zeit. Das ist unser Aspekt innerhalb der Zeit mit Geburt, Leben und Tod.

Bei dem Verstand, dem zweiten Aspekt, ist es ebenso.

Der Verstand stellt eine Verbindung zwischen dem Bewusstsein ( dass Du bist ) und den Gedanken, Erinnerungen, Vorstellungen  ( woraus der Verstand gebildet wird ) und so weiter her. Das alles befindet sich innerhalb der Zeit.

Wenn wir ganz genau sind, ist das alles sogar ausschließlich vergangene Zeit, denn Du kannst Dich nur erinnern an das, was war. Und Du kannst nur denken, was Du kennst und erlebt hast. Und Du kannst Dir nur vorstellen, was Du kennst und erlebt hast. Du kannst dir niemals das Unvorstellbare, das Unbekannte vorstellen oder das JETZT. Versuche es. Du wirst erkennen, dass es tatsächlich so ist.

Ich sagte schon … alles, was Du hier liest, kannst Du nachprüfen.

Also gehört das alles zuvor erwähnte in die vergangene Zeit. Und es ist ebenso nicht beständig und immer in Veränderung.

Nun zu unserem dritten Aspekt. Das, woraus der Körper und der Verstand „erwachsen“, dass von wo sie kommen, wo sie wahrgenommen werden … die Quelle von beiden … das ist das wahre Selbst. Und dieses EINE ist das Ziel aller spirituellen Suche. Die Suche nach der Quelle, nach dem Ursprung.

Diese Quelle ist nicht begrenzt, selbst wenn sie sich in einem Körper zu befinden scheint. Es bleibt die unendliche Quelle, die sich durch diesen Körper und mit diesem Körper innerhalb der Zeit ausdrückt.

Wir lernen tausend Dinge. Aber was immer wir auch lernen oder glauben … All das kommt nach dem „ICH“- Gedanken, dem ersten Erscheinen, dem Erstgeborenendem dynamischen oder kreativem Bewusstsein. Dieses kreative oder dynamische Bewusstsein entstammt aus dem tiefen Bewusstsein, der Quelle, die nichts tut oder wird. Sondern sie IST. Sie ist kein Macher. Sie IST … sie ist SEIN……

Der Link zu dem Buch auf Amazon: 

 

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