ICH und NICHT ICH …

ICH  empfindet S-Ich unmittelbar wissend und als eigen erkannt im inneren Zustand.

Das eigene Ver-langen, Wille und Widerwille werden zum Nicht – ICH.

So entsteht die Welt als Ur – Sache und Ein – Bildung mit Zeit und Raum – vorgestellt als NICHT – ICH.

NICHT – ICH wird als „fremd“ er-kanntwahr-genommen als Gegenstand … als eines anderen fremden Willen mit Wirkung und Kraft als Notwendigkeit der Vorstellung in Zeit und Raum … als gewordenen Welt.

ICH verlangt durch Ur-Sprung ( außer S-ICH ) und Ur-Teil ( in Teile getrennt ) nach dem Gegen-Teil. So wird ICH zum Verlangen … allein durch den Gedanken … die Vorstellung des Ur-Sprung und Ur-Teil.

Jedes Verlangen hat Bedürfnis, Mangel, Bedrängnis, Sehnsucht, Furcht, Not und Hoffnung als An-Nahme ( angenommen, annehmen ). Es be-ruht auf Zwie-Spalt der Seele, auf Ur-Sprung. So ist alles Verlangen das Verlangen nach Einheit, Einigung mit S – ICH.

Auf Grund des Ur-Sprung, des Ur-Teil lebt ICH außer S-ICH. So scheint ICH getrennt von S-ICH und begehrt nach S-ICH.

Alles Getrennte in dieser Welt will sich EIN-en, ver-ein-en … will sich ver-binden, ein-binden … will sich einverleiben und nähren um EINS zu werden. Alles in dieser Welt lebt durch Nahrung … durch Nährung … durch Ein-ver-leibung und durch An-Eignung. So lebt alles ICH durch ein anderes und kein ICH lebt ohne NICHT-ICH.

In dieser Welt nimmt ICH sich beschränkt wahr und sucht Un-beschränkt-heit. Es nimmt sich unvollkommen war und sucht Vollkommenheit. Es verlangt nach Allumfassen und All-einheit.

Es verlangt M-ICH!

Solange ICH ist, wird es verlangen und wollen, wird jagen und erbeuten, wird fressen und gefressen werden, wird aneignen wollen, wird lieben und hassen … wird wider allem NICHT-ICH stehen und allem NICHT-ICH Feind sein. Kein Aus-Weg, solange ICH das Heil im ICH sucht. Nur Selbst – SUCHT.

Zwischen ICH und ICH ist ewiger Wider-stand und ewiges Wirken. Die Wirk-lichkeit dieser Welt ist ewiger Kampf.

ICH verlangt ständig nach dem, was es NICHT zu sein scheint. Und ist das Verlangte erreicht, so ist es voller neuem Verlangen, weil nichts in dieser Welt es GANZ machen kann.

ICH ist endloses, ewiges Verlangen.

Es jagt nach sinnlich sinn-losen Zielen. Denn alles Verlangen ist Verlangen nach S-ICH selbst. Kein Selbst-loses Verlangen.

Kein ICH ist leer von Verlangen, denn Verlangen erfüllt, bewegt und beseelt das ICH.

ICH ist das Verlangen nach S-ICH.

ICH ist das Verlangen an S-ICH.

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