Grundlage von Denken und Handeln …

Was ist DAS in uns, was nicht der Zeit und dem Raum gehört. Was ist DAS in uns, das nicht der Relativität gehört?

Muss ES warten, bis die Person verzweifelt ist und nicht mehr weiter weiß, um DAS heraus zu finden?

Ich glaube nicht!

Wenn wir diese Fragen stellen, die Klarheit bringen und nicht weitere Unsicherheit schaffen, dann erkenne wir …

Und leider stellen wir uns diese Frage normalerweise nicht. Sie werden auch von niemand anderem an uns gestellt. Immer wird uns gesagt, wie wir sind, wie wir zu sein haben oder wer wir werden müssen. Was für eine Begrenzung!

Die wichtigste Frage ist: „Wer bin ICH?“ bzw. „Wer ist dieses ICH?“.

Bevor sich ein menschliches Wesen für irgendetwas im Leben interessiert, hat es eine Vorstellung davon, wer es ist. So lernen wir das von Kind auf an. Erst wenn man sich selbst eine Bedeutung gegeben hat, wenn man sich ein Etikett aufgeklebt hat, entscheidet man sich für die Dinge, an denen man interessiert ist. Entsprechend der Konditionierungen, die in einem selbst ein Selbst – Bild geschaffen haben.

Also scheint das eine sehr wichtige Rolle zu spielen, diese Selbst-Bedeutung oder Selbst-Identifikation.

Jeder lebt sein Leben, je nachdem, als wen oder was er sich identifiziert. Wenn du aber nicht weißt, was dein ICH ist oder WER du bist, dann wäre alles, was du als ICH kennst suspekt. Es kann nicht funktionieren, dass der Eine, der alles kennt, sich selbst nicht kennt.

Wer oder Was ist es also, der das ICH wahrnehmen und erkennen kann?

Wenn du an dich selbst denkst, an was denkst du dann? An deinen Körper? Weiß dein Körper, dass du bist? Weiß der Körper von sich selbst, dass er ist? Ruft dein Körper nach dir, wenn du, das Bewusstsein, ihn verlässt?

Also ist dieses ICH nicht der Körper, stimmt´s.

Und der Verstand? Bist du der Verstand? Und wenn du ihn verlierst? Bist du dann nicht mehr?

Der kann es also auch nicht sein. Es kann nichts sein, was du hast. All diese Dinge sind wunderbare Werkzeuge, die das ICH nutzt. Was ist nun also das ICH?

Ist das ICH eine Form von Energie? Das was du bist? Energie wandelt sich ständig? Kann das was Du bist sich wandeln? Energie kann beobachtet werden. Kann das ICH sich beobachten?

Also kannst Du nicht Energie sein.

Bewusstsein. Was ist mit Bewusstsein? Was ist überhaupt Bewusstsein? Da gibt es allerhand schlaue Definitionen:

Die Medizin sagt: Bewusstsein ist der der Zustand, dass ein Mensch mit allen Sinnen seine Umgebung erkennt.

Bin ich also ein Zustand?

Die Psychologie sagt: Bewusstsein ist die Fähigkeit, mit dem Verstand und den Sinnen die Umwelt zu erkennen und zu verarbeiten.

Bin ich eine Fähigkeit?

Sind Zustand und Fähigkeit nicht Dinge, die ich haben und beobachten kann. Also ist es nicht das, was ich bin!

Bewusstsein ist ganz einfach erklärt bewusstes SEIN. Also SEIN, dass sich seiner selbst bewusst ist. Und das ist das natürlichste von der Welt. Da ist nicht einmal ein ICH, denn Bewusstsein hat kein ICH. Das ICH existiert nur in unseren Vorstellungen. Und auf einer Vorstellung beruhen all die anderen Vorstellungen von ICH und die Welt. Was für ein WAHN-Sinn

Wir haben leider unsere Natürlichkeit verloren bzw. sie zugeschüttet mit all unseren Konditionierungen.

Dieses ICH ist eine Mischung aus Konditionierungen und Identitätskonzepten. Und das sich manchmal auf die Suche nach sich selbst macht und dann sehr ängstlich wird, wenn es entdeckt, dass es gar nicht existiert.

Wir sollten uns klar darüber sein, dass das konditionierte, man kann auch sagen trainierte Denken und das konzeptionelle Denken und Handeln unsere Art ist, zu denken und zu handeln.

Wir denken und handeln also auf der Grundlage eines verwirrten nicht existenten ICH und  eines SEINS, zugeschüttet von Konditionierungen und antrainiertem Verhalten entsprechend unserer Kultur und Gesellschaft.

Wenn wir uns nun klar darüber werden, dass das alles Grundlage unseres Denkens und Handelns ist, dann brauchen wir uns nicht zu wundern.

Ist diese Identität zuverlässig und vertrauenswürdig? Und wird sie besser durch neue, andere oder spirituelle Konzepte und Konditionierungen?

Ist diese Identität ein Subjekt, welches sich ständig ändert? Oder ist es etwas Konstantes? Was an uns ist das einzig Konstante?

Es ist das reine Bewusstsein. Reines bewusstes SEIN, ohne den ganzen anderen Kram. Warum klammern wir uns an all diese Dinge, wenn sie so viel Ärger und Leid bringen?

Du, als reines Bewusstsein hast nichts in Gang zu setzen, nichts zu beurteilen, nichts zu integrieren oder loszulassen. Du musst auch keine 10 Stufen oder 15 Klassen belegen, bis zu deiner Erleuchtung.

Dein Aufwachen geschieht allein in dir. Du kannst es beobachten. Du bist da, in dir, aufgewacht. Und das Leben entfaltet sich in dir, in intelligentem Bewusstsein.

*

Basis of thinking and acting …

What is this THING in us, which does not belong to time and space. What is THAT in us that does not belong to relativity?
Does it have to wait until the person is desperate and no longer knows how to find out?
I do not think so!
If we ask these questions, wich bring clarity and do not create further uncertainty, then we recognize …
And unfortunately, we do not usually ask ourselves this question. They are not put to us by anyone else either. It was always told us how we are, how we have to be, or who we must become. What a limitation!
The most important question is: „Who am I?“ or „Who is this I?“.
Before a human being is interested in anything in life, it has an idea of who it is. This is how we learn from childhood. Only when you have given yourself a meaning, when you have a label sticked on you, you decide for the things you are interested in. According to the conditioning that created in itself a self – image.
So this seems to play a very important role, this self-importance or self-identification.
Everyone lives his life, depending on who or what he identifies. But if you do not know what your I is or who you are, then all that you know as I is suspect. It can not work, that the one who knows everything does not know himself.
Who or what is it that I can perceive and recognize?
When you think of yourself, what do you think about? To your body? Does your body know that you are? Does the body know of itself that he is? Gets your body after you, when you, the consciousness, leaves it?
So this is not the body, right?!
And the mind? Are you the mind? And if you lose him? Are not you?
So it can not be so. It can not be anything you have. All these things are wonderful tools that I use. So what is I?
Is that I a form of energy? What are you? Energy is constantly changing? Can you change what you are? Energy can be observed. Can I watch itself?
So you can not be energy.
Awareness. What about consciousness? What is consciousness at all? There are all sorts of clever definitions:
Medicine says: Consciousness is the state that a person with all senses recognizes his environment.
So am I a state?
Psychology says: Consciousness is the ability to recognize and process the environment with the mind and the senses.
Am I an ability?
State and ability are things that I can have and observe. So it is not what I am!
Consciousness is simply consciously BEING. BEING, that is self-aware. And this is the most natural of the world. There is not even a ME because consciousness does not have ME. The I only exists in our conceptions. And all the other ideas of ME and the world are based on one idea. What a MADNESS!
We have unfortunately lost our naturalness or they have been spilled with all our conditioning.
This I am is a mixture of conditioning and identity concepts. And this sometimes turns into a search for oneself and then becomes very frightened when it discovers that it does not exist at all.
We should be clear that this is conditioned, one can also say trained thinking and the conceptual thinking and acting is our way of thinking and acting.
So we think and act on the basis of a confused, non-existent ME and a BEING, conditioned by conditioning and trained behavior according to our culture and society.
If we are now clear that this is the foundation of our thinking and action, we need not be surprised.
Is this identity reliable and trustworthy? And will they be better by new, different, or spiritual concepts and conditioning?
Is this identity a subject that is constantly changing? Or is it something constant? What is the only constant to us?
It is the pure consciousness. Pure Consciousness, without the whole other stuff. Why do we cling to all these things when they bring so much trouble and pain?
You, as pure consciousness, have nothing to set in motion, to judge anything, to integrate or to let go. You do not have to do 10 levels or 15 classes until your enlightenment.
Your awakening happens in you alone. You can watch it. You have awakened in you. And life unfolds in you, in intelligent consciousness.

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