Konditionierungen …

Die einfachste und beste Art der Meditation … ich selbst würde es nicht unbedingt Meditation nennen … ist, dieses natürliche Gefühl von Sein in Deinem Körper wahrzunehmen. Dieses Gefühl „Ich existiere!“. Alle Wesen haben dieses Gefühl.

Und ich meine hier nicht die Worte in Deinem Kopf. Ich meine dieses intuitive Gefühl, dieses gefühlte Wissen, wenn Du morgens erwachst und weißt: „ICH BIN!“

Dieses Gefühl von Präsenz. Die Art und Weise, die Dir zeigt: „Ich lebe!“.

Niemand gibt Dir dieses Gefühl. Und niemand kann es Dir nehmen.

Es ist die Sprache der Lebenskraft in Dir, des Bewusstseins, das wahrnimmt: „Ich bin“.

Dieser innere Puls.

Erst nach diesem Gefühl, nach diesem intuitiven Gewahrsein kann die Wahrnehmung von anderen Dingen, Erscheinungen und Gefühlen stattfinden. Denn dies ist die erste Manifestation des Absoluten im Tanz der Mehrheit und Vielfalt. Erst muss dieses Gefühl von „ICH BIN“ oder „ICH“ da sein, bevor Du alles andere wahrnehmen kannst!!!

DAS solltest Du wissen.

Wenn Du sagst: „Ich“, dann ist dieses ICH reines Bewusstsein im ersten Moment. Es ist das göttliche Prinzip in seiner reinsten Form. Es ist alles da! Es offenbart sich selbst im erwachten Zustand.

Es manifestiert sich selbst als „ICH“.

Und sobald dieses Gefühle von „Ich bin“ erscheint, verbindet es sich mit dem Körper, beginnt sich mit ihm zu identifizieren und interpretiert es als: „Ich bin dieser Körper“. Weil Du es so gewohnt bist, es so gelernt hast und es glaubst! Damit beginnt die Begrenzung und Trennung … mit allem, was Du dem ICH hinzufügst, verminderst Du es … begrenzt Du es … trennst Du es.

Aber das bist Du nicht! Du bist nur „ICH BIN“.

Wenn sich dieses Körpergefühl manifestiert, beginnt die Identifikation als „mich“, als Person. Damit ist die verkörperte Version Deines ICH entstanden aus dem reinen intuitiven Gefühl „ICH BIN“. Und so glauben wir nach und nach, dass die Wahrnehmung von diesem „Ich bin dieser Körper“ aus dem Bewusstsein kommt. Und dies ist eines der ersten und tiefsten Konditionierungen und Glaubensmuster unseres Lebens!

Das ist es, warum es sich so real für Dich anfühlt. Für Dich scheint es real, denn der Weg zur Person führt über das Bewusstsein. Und es ist das Bewusstsein, dass Du kennst und liebst.

Aus Bewusstsein geht alles andere hervor. Bewusstsein muss zuerst da sein … erst dann kannst Du andere Dinge wahrnehmen. Ohne Bewusstsein gibt es nichts. Es ist das wichtigste und alles andere bildete sich in ihm ab und kommt aus ihm hervor. Du kannst Bewusstsein nicht finden irgendwo da draußen. Du musst realisieren, dass dieses Bewusstsein sich nur durch die Konditionierung hin zu einem limitierten Körperbewusstsein entwickelt hat und nun versucht nach Bewusstsein Ausschau zu halten. Das ist absurd, oder? …

( Auszug …. Amane 2016 )

Wir basteln uns eine Identität …

Schon von Kindheit an vermittelt uns unsere Umgebung, unsere Kultur ein klares Bild davon, welche Person wir sind und welche wir zu sein haben oder werden sollen. Und die meisten versuchen von ganzem Herzen und mit aller Kraft, diese Person zu werden.

Eine Zeit lang ist das absolut in Ordnung.

Alle Menschen, die das wahrhaftig hinterfragen, werden sich bewusst, dass sie ihre „Identität“ aus Informationen konstruiert haben, die letztendlich reine Vorstellungen sind. Vorstellungen zusammengesetzt, aus dem, was andere ihnen erzählt haben und daraus, wie sie behandelt wurden. Daraus haben sie dann die Schlussfolgerung gezogen, wer sie sind.

Wir alle basteln uns eine Identität, eine Persönlichkeit, basierend auf den Interpretationen dessen, was alle Aussagen über uns bedeuten „könnten“ und daraus wird dann der geformt, der man zu sein glaubt.

Solche Konstruktionen gibt es minutiös tausendfach in allen Bereichen. Und das spielt sich sowohl im Verstand als auch im emotionalen und energetischen Bereich ab. Überall dort, wo wir uns „persönliche“ Bezugspunkte geschaffen haben. All diese Vorgänge operieren auf der gleichen Basis: einem irrigen Glauben, geboren aus Vorstellungen, die wir als etwas deklarieren, was sie gar nicht sind.

Im Bereich des Verstandes werden Gedanken und Vorstellungen als das verkauft, was wir tatsächlich zu sein scheinen. Im emotionalen Bereich sind es die Gefühle, im physischen die Körperempfindungen und im energetischen alle entsprechenden Muster.

Die spirituelle Welt bestätigt diese These, indem sie Menschen darin bestärkt, zwischen dem wahren Selbst und dem unwahren Selbst zu unterscheiden und zwischen eigenen und fremden Gedanken, Empfindungen und Energien. Die Psychologen tun es ihnen gleich und setzen noch einen drauf indem sie zwischen wahren und unwahren Gefühlen, Empfindungen und energetischen Frequenzen unterscheiden. Aber wer unterscheidet denn zwischen wahr und unwahr und zwischen eigenen und fremden? Und was ist eigen und fremd, wenn es kein persönliches Ich gibt?

All diese Erscheinungen … Gedanken, Empfindungen und energetische Frequenzen sagen nichts über einen imaginären JEMAND aus. Sie sind einfach das was sie sind. Gefühle, Gedanken, Frequenzen .. ohne mein und dein und einer Geschichte dazu.

Außerdem scheinen wir besonders programmiert zu sein, bestimmte Erfahrungen zu bevorzugen und andere wiederum zu vermeiden oder gar abzulehnen, da diese nicht zu unserer Vorstellung von uns selbst passen.

Die Pathologisierung menschlicher Erfahrungen ist ebenfalls ein Übel, dass sich als Wahrheit getarnt hat. Es ist absurd zu versuchen, bestimmte Erfahrungen gänzlich zu vermeiden, oder diese gar loszuwerden, damit sie akzeptabel sind. Das wäre das Gleiche, als würde ein Baum sich beschweren, dass er kein Baum sein kann, solange ein Vogel auf seinem Ast sitzt. Wir sind reines Bewusstsein, und wir beinhalten alles was erscheint … was kommt und geht … Gefühle, Gedanken, Empfindungen, Vorlieben, Ängste, Vorstellungen und sogar Identifikationen. Nichts muss verschwinden. Wohin sollte es auch. Alles ist in uns. Als reines Bewusstsein ist es aus uns und durch uns.

Psychologische Beurteilungen deuten an, dass wir so nicht akzeptabel sind. Und spirituelle Methoden, die das Erwachen als Ziel haben, meinen, dass bestimmte Gedanken oder Gefühle Hindernisse auf dem spirituellen Weg sind. Denn wie können wir erwacht sein und trotzdem Wut, Angst oder Traurigkeit wahrnehmen?

Natürlich können wir das! Die Anwesenheit von Gedanken und Gefühlen bedeutet lediglich, dass Gedanken und Gefühle wahrgenommen werden können und dass sie vorhanden sind. Mehr nicht. Aber wir als persönliches Ich sind so schnell dabei, innerhalb von Sekunden die vorhandenen Gedanken und Gefühle zu interpretieren und glauben immer, dass sie etwas über uns aussagen oder dass wir etwas mit ihnen tun müssten.

Und genau das verursacht das ganze Leiden! Nicht die Gedanken, nicht die Gefühle … sondern die Vorstellung eines persönlichen Ich, dass immer etwas tun muss.

Wird das alles lediglich als das erkannt, was es ist – eine Interpretation – dann gibt es kein Problem.

Keine Erscheinung und keine Erfahrung  kann ein Zeichen dafür sein, dass Du nicht reines Bewusstsein bist. Darum muss auch nichts verhindert, unterdrückt oder ausgemerzt werden. Das Leiden wird nicht durch Umstände oder Erfahrungen verursacht, sondern einzig und allein durch die Interpretationen des Verstandes, der sich dabei immer auf das persönliche Ich bezieht. Nur so funktioniert er.

Nichts in dieser Betrachtung zielt darauf ab, irgendetwas los zu werden. Reines Bewusstsein leidet nicht. Darum erwartet es auch nicht, dass irgendetwas entfernt wird oder sich auflöst.

Reines Bewusstsein hat dieses Leben erschaffen, um sich selbst aus sich selbst heraus zu erfahren. Die Menschlichkeit bietet reinem Bewusstsein die Möglichkeit, dies zu tun.

Wir alle sitzen im selben Bott und bestehen aus der gleichen „Substanz“. Und nun scheint sich das Leben in einem Zustand zu entfalten, wo sich reines Bewusstsein als genau das erfährt, was es ist. Das ist Erwachen. Und das ist eine Erfahrung, die sich jeder Vorstellung und jeder Beschreibung entzieht. Doch genau auf diese Weise präsentiert sich reines Bewusstsein sich Selbst als reines Bewusstsein.

Auf die Frage „Wer bin ich“ gibt es nur eine Antwort. Ich bin reines Bewusstsein, unendlich und unbeschreiblich. Und je weniger ich eine Vorstellung davon habe, wer oder was ich zu sein scheine, desto mehr bin ICH. ICH bin niemand und zugleich jedermann … Ich bin Nichts und Alles – genau wie Du.

Was zu beweisen wäre … ?

Was zu beweisen wäre … !

  1. Gewahrsein ist eher da, als die Person, der Körper …
  1. Gewahrsein ist „größer“ als die Persönlichkeit, denn es beinhalte die Persönlichkeit ( die Idee von Dir als Person ) die kommt und geht.
  1. Gewahrsein ist immer da.

Kannst Du dem widersprechen?

Gerade jetzt in solchen Momenten, wo Du erkennen kannst, kommen pausenlos andere Ideen, um Deine Aufmerksamkeit abzulenken. Der Unterschied ist, dass Du Dir dessen gewahr bist. Gewahrsein ist Dein Selbst.

Gewahrsein, dass sich nicht stört an all diesen Verzerrungen, weil es davon frei ist von Anhaftungen. Wenn dort eine Beachtung, eine Identifikation wäre, gäbe es keinen Frieden.

Worüber kannst Du Dir absolut sicher sein?

Dass Du jetzt hier bist. Du bist.

Das ist die grundlegende tatsächliche Wahrheit … das Gefühl von „Ich bin hier … genau jetzt!“

Lass uns damit beginnen … „Ich bin hier“ … „Hier bin ich“ … denn das ist alles, was Du mit absoluter Sicherheit weißt. Das ist alles, was jeder mit absoluter Sicherheit weiß.

Also lassen wir alle anderen Gedanken jetzt draußen vor der Tür. Du bist jetzt hier. Warum sollte das nicht genug sein? Nichts muss daran verändert werden.

Wir verwenden so viel Energie, um etwas zu verändern. Und dabei merken wir gar nicht, dass alles schon da ist. Wir sind so festgelegt auf den Gedanken, ständig etwas tun und ändern zu müssen.

„Ich bin hier“ … dieses „Hier“ ist nicht lokal festgelegt auf einen bestimmten Ort. Was meint dieses „Hier“?

Du kannst das jetzt für Dich klären, wo das ist. Was bedeutet das? Schaue genau. Ist es nicht einfach die Feststellung, dass Du wach bist, jetzt, in diesem Moment existierst? Kannst du diese Präsenz fühlen?

Was meint nun dieses „bin“? Das meint „zu sein“, zu existieren, zu leben, gewahr zu sein.

Hat Dir jemals einer erzählt, dass Du bist, oder ist das mehr ein natürliches gefühltes Wissen? Du weißt es intuitiv, dass Du „bist“. Nicht dass Du irgendetwas bist. Das sind Dinge, die man Dir erzählt hat. Aber dass Du „bist“, dass weißt Du aus Dir selbst heraus.

Und was ist nun dieses „Ich“? Das „Ich“, welches „ist“. Das, was wahrnimmt, beobachtet, fühlt? Ist es Bewusstsein? Oder ist das Dein Körper der das sagt. Oder Dein Name? Oder die Person, die im Ausweis steht oder Deine Persönlichkeit?

Ich bin hier meint … „Gewahrsein ist hier“ … „Bewusstsein ist hier“.

Bewusstsein ist sich seiner selbst gewahr. Kein Körper, kein Name, keine Person kann das fühlen und ausdrücken ohne Bewusstsein! Also muss Bewusstsein immer zuerst da sein. Und alles andere ist von ihm abhängig, ist sekundär.

Gewahrsein, dass alles andere beobachtet … kann das wahrgenommen werden? Das, was den allerersten Gedanken wahrnimmt … kann das beobachtet werden?

Hat Gewahrsein eine Form? Nein!

Selbst ohne Absicht, etwas wahrzunehmen, ist es immer Gewahrsein. Es ist immer hier. Und es hat keine Qualitäten, die es beschreiben könnten, keine Farben oder Eigenschaften, die Du benennen kannst. Ist es nicht so?!

Aber lass uns nicht zu intellektuell machen. Der Samen des Verstehens ist gelegt und wird aufgehen und Du wirst automatisch erkennen. Nur auf Grund dieses Wissens: „Ich bin“ … ich existiere.

Ist dieses „Ich“ ein Objekt? Ist es Materie?

Wenn es Materie wäre, dann müsste es beobachtet werden können. Prüfe also nach. Schaue genau hin.

Wenn Du meinst, es hätte eine Form, wer kann diese Form beobachten oder wahrnehmen?

Sagt der Körper: „Ich“?

Nein! Da wirst Du mir zustimmen.

Wer sagt dann: „Ich“?

Oft zeigen die Menschen zur Bekräftigung auf ihre Herzgegend, wenn sie sagen „Ich“. Niemand zeigt auf den Kopf oder den Arm. Probiere es ruhig aus. Also, was ist es, was „Ich“ sagt?

Der Verstand kann diese Frage nicht beantworten. Du kannst es fühlen, wahrnehmen. Und dieses Erkennen und Verstehen wird so zu Deiner Erfahrung. Das ist wahres Wissen. Es sind nicht nur Worte oder gelesene Informationen.

So kommst du zurück zu Deiner natürlichen Form von sein, von dem, wer oder was Du tatsächlich bist. Du musst nicht mehr lernen. Du brauchst nur Gewahrsein. Und etwas Mut für die intensive Selbstbetrachtung und immer wieder die Frage: „Wer bin ich gerade in diesem Moment?“.

Die Dinge sehen als das, was sie sind …

Es gibt das Konzept oder die Vorstellung … ( ICH stellt es vor sich hin ) … dass wir „den Verstand zur Ruhe bringen“ müssen … Doch WER soll da WEN zur Ruhe bringen?

Der Verstand ist lediglich das, was er ist. Ein Verstand der Gedanken , Vorstellungen, Erinnerungen, Ideen erzeugt. Wo ist da ein Problem? Er tut lediglich das, was ein Verstand nun mal so tut und wozu er geschaffen wurde. Schauen wir auf die Quelle des Verstandes, finden wir die EINE, aus der alles stammt … reines Bewusstsein, welches sich niemals verändert, egal was der Verstand tut. Egal ob der Verstand aktiv oder passiv ist … seine Quelle bleibt immer gleich. Die Quelle wartet auch nicht darauf, dass der Verstand etwas tut oder aufhört etwas zu tun. Sie ist …

Sie braucht kein tätig sein oder nicht tätig sein des Verstandes, um sich zu offenbaren.

Probleme gibt es nur, wenn die Persönlichkeit ( das Persönliche / das Ego ) der Anwesenheit von Gedanken eine bestimmte Bedeutung zumisst. Zum Beispiel, dass dieser Gedanke gut ist … und dieser schlecht … und dieser mir etwas über morgen oder gestern erzählt, was wichtig ist.

Gedanken und Vorstellungen sind niemals ein Problem. Außer man gibt ihnen eine Bedeutung, die sie nicht haben oder versucht irgendetwas damit zu tun. Werden sie lediglich als Gedanken und Vorstellung erkannt und niemand ist da, der sich mit ihnen identifiziert, können keine Probleme entstehen. Dinge als das zu erkennen, was sie sind … Gedanken sind Gedanken … Vorstellungen sind Vorstellungen … Ideen sind Ideen … bedeutet als reines Bewusstsein zu schauen.

Das Schauen … ohne sich mit den Dingen zu identifizieren ist wahrhaftiges Schauen. Und das geschieht ohne Unterlass, ob wir uns dessen gewahr sind oder nicht. Nur leider sind wir so sehr programmiert darauf, immer augenblicklich etwas mit allem tun zu müssen, was in unserer Wahrnehmung erscheint.

Anstatt sich vom Verstand in den Dschungel der Gedanken verführen zu lassen, der immer wieder nur andere Gedanken produziert, durchschaut reines Bewusstsein all die Versuche des Verstandes, uns trickreich eine Überzeugung zu verkaufen. Nämlich, dass da ein individuelles ICH sei, das der Handelnde und der Bestimmende in unserem Leben ist. Reines Bewusstsein durchschaut die Vorstellung die wir von uns haben und wie sich diese Vorstellung immer wieder durch den Verstand bestätigt und nach vorne drängt. Reines Bewusstsein nimmt reines Bewusstsein überall wahr … Gott ist in mir wie in Dir … wo sonst könnte er auch sein … Gott ist überall … und beobachtet dann amüsiert, wie sich jeder auf die Suche nach sich selbst macht … auf die Suche nach Gott. Das was Du suchst ist das was du bist. Und das wonach Du suchst, ist das von wo aus die Suche beginnt.

Wer hat das Gefühl, von Gott getrennt zu sein?

Die Menschen suchen nach einer Möglichkeit, sich als das zu finden, was sie sind … reines Bewusstsein ( Gott, das Absolute, die unendliche Leere ). Sie suchen nach einer Möglichkeit, mit Gott in Kontakt zu kommen. Und dazu werden ihnen tausende von Konzepten angeboten. Aber diese Annahme, von Gott getrennt zu sein … sein höheres Selbst finden zu müssen … beinhaltet die irrigen Annahmen, die allgemein für wahr gehalten werden.

  1. Es gibt ein ICH, dass vom reinen Bewusstsein getrennt ist.
  2. Dass dieses ICH sich selbst auf das reine Bewusstsein ausrichten kann, um sich damit zu verbinden, wenn es nur die richtige Methode anwendet.
  3. Das reine Bewusstsein hat sich irgendwo versteckt und muss gefunden, entdeckt, erkannt werden.

Wenn es kein persönliches ICH gibt, wer soll sich dann wie wohin ausrichten?

Die wichtiger Frage scheint aber zu sein: Wenn reines Bewusstsein unendlich und überall ist, wo soll es sich dann verstecken?

Siehst Du wie verrückt das alles ist?

Die Wahrheit enthüllt sich auf ganz natürliche Weise, wenn man die Dinge als das erkennt, was sie sind. Gedanken, Vorstellungen, Konzepte … und nicht die Wahrheit.

Es liegt in der Natur der Sache, dass es unmöglich ist ein Ziel zu erreichen, das erstens schon da ist und zweitens, das auf einem persönlichen „ICH“ aufbaut, welches uns an dieses Ziel bringen soll.

Wir haben so viele Vorstellungen von „loslassen müssen“ … „integrieren“ … „arrangieren“ … „ mit unseren Gefühlen in Kontakt kommen“ und „uns selbst finden“.

Betrachtet man das ganze aus der Perspektive reinen Bewusstsein, dann sind alle diese Vorstellungen nur das was sie sind: VORSTELLUNGEN. Wir sollten sie nicht mit der Wahrheit verwechseln.

Das was JETZT ist …

Alle Vorstellungen darüber, das spirituelle Erwachen zu erreichen, basieren auf der Vorstellung ( ICH stellt es vor sich hin … nutzt dafür den Verstand ) bzw. auf der Annahme ( ICH nimmt etwas für sich an ), dass es jemanden gibt, ein Ich ( Person, Persönlichkeit, Körper ), das Praktiken ausführen und somit das Ziel erreichen kann. Doch dieser Jemand existiert ja eben nur in der Vorstellung ( ICH stellt es vor sich hin )….

Nehmen wir zum Beispiel die weit verbreitete Vorstellung, dass wir „aus dem Weg gehen müssen, damit das höhere Selbst durch uns hindurchfließen kann“. Dies setzt einen nicht existenten Jemand voraus, der dann heraus findet, wie er sich hingeben kann, damit etwas anderes erscheinen kann.

Wir dürfen hierbei erkennen, dass sowohl die spirituellen als auch die psychologischen Praktiken auf Vorstellungen davon aufgebaut sind, wer wir zu sein glauben … aber nicht, wer wir in Wahrheit sind. Dieser Glaube geht seit Jahrtausenden als die Wahrheit durch.

Die Vorstellung ( vor sich hin gestellt ) wir ( als Person, Persönlichkeit, Individuelles ) seien der Handelnde, der unsere Taten bestimmt, macht uns noch lange nicht zum Handelnden, egal wie oft wir uns auch dazu verleiten lassen, sie als Wahrheit anzunehmen.

Das soll nicht heißen, dass nichts vollbracht würde. Schließlich hat es niemals einen persönlichen Handelnden gegeben und trotzdem werden Autos gefahren, Kinder versorgt, Häuser gebaut …

Ein kleiner Test … Nimm die letzte Situation in der Du dir absolut sicher warst, der Handelnde zu sein …

Und dann frage ich Dich, waren nicht bestimmte vorausgegangene Ereignisse, Personen, Erkenntnisse, Situationen nötig und vorhanden, damit Du in DEM Moment genau SO gehandelt hast. Bist Du immer noch so sicher?

Wenn der Verstand sieht, dass Dinge erledigt werden, schlussfolgert er daraus, dass es jemanden geben muss, der sie erledigt… Reines Bewusstsein hat niemals darauf „gewartet“, dass der Verstand begreift, was er nicht begreifen kann … dass es keinen Handelnden geben muss, damit Handlungen ausgeführt werden können.

Das Handelnde entspringt immer DER nicht ortsgebundenen Quelle von allem was ist. Dies ist natürlich sehr verwirrend für einen Verstand, der von Interpretationen und Beurteilungen gespeist wird.

Bewusstsein folgert nicht aus den Handlungen, dass es jemanden geben muss, der sie ausführt. Es erkennt als reines Gewahrsein, dass Handlungen aus der gleichen Quelle stammen, wie alles andere auch … aus sich selbst.

Reines Bewusstsein beinhaltet den „un – persönlichen“ Wunsch, sich selbst zu erfahren … zu er-leben in all seinen Ausdrucksmöglichkeiten. Dies scheint der Zweck zu sein … dass Bewusstsein auf sich selbst stößt, egal wohin es sich auch wendet. Die Vorstellung von innerlichem Wachstum und persönlicher Entwicklung, wie sie uns gelehrt und vermittelt wird, steht in jeder Beziehung in Widerspruch dazu, dass reines Bewusstsein existiert.

Das Streben nach „Erwachen“ impliziert ein Gefühl von Zukunft, welches ausschließt, das zu erkennen und zu akzeptieren, was JETZT ist. Es besteht kein Sinn darin, Methoden anzuwenden, die beinhalten, irgendwo hin zu kommen oder irgendetwas zu werden. Vielmehr scheint es wichtig zu sein, das nahe liegende  zu erkennen, indem man alle Vorstellungen von werden und bekommen los lässt.

Sobald man sich auf den Weg macht, irgendwohin zu kommen, ist das Überwältigende dessen, was bereits ist … HIER und JETZT … nicht mehr verfügbar.

Die Vorstellung von Raum und Zeit …

Die Vorstellung.

Stell Dir vor … stell es vor Dich hin … die Vorstellung …

Stell Dir vor, das Universum ist der Raum in dem Du Dich jetzt befindest. Und kein einziges Wesen, auch Du nicht … befindet sich darin. Was gäbe es auszusagen?

Nichts! Denn ohne eine bewusste Emp – „Findung“ gäbe es keine vorhandene Tatsache.

Erst mit dem Erscheinen eines Wesens … mit dem Erscheinen von Bewusstsein im Raum, schafft sich Erscheinung, Bewegung und Gestaltung. Erst mit dem Bewusstsein gibt es Körper, Eigenschaften, Kräfte, Wirkung, Entfaltung und Leben in endloser Fülle und endlosem Wechsel … aus dem Bewusstsein heraus entsteht die Welt.

So „er – scheint“ dem Wesen dieser Raum groß oder klein, hell oder dunkel, heiß oder kühl, den Sinnen erwünscht oder unerwünscht.

Den Boden auf dem das Wesen steht, fühlt es „unter“ sich und die Decke sieht es „über“ sich. Eine geschlossene Wand erscheint ihm zur „linken“ Seite, eine andere zur „rechten“ Seite des Raumes.

Dies alles sind Be – Ziehungen und Ur – Teile des Wesens in Bezug auf seine „Um – Welt“, die unbestreitbar scheinen. Aber wenn dem einen Wesen nun ein anderes gegen – über tritt, behauptet es, die Seite, die mit rechts bezeichnet wurde, wäre die linke und umgekehrt. Die Urteile beider Wesen können nicht zutreffend sein, denn sie wider – sprechen sich, sind „Gegen – Sätze“, die einander ausschließen und zu Nichts aufheben.

Hier geschieht es … dass ein Ding ( Vorstellung, Idee, Erscheinung ) mit einer bestimmten Bezeichnung und gleichzeitig mit der gegenteiligen Bezeichnung, mit der gegenteiligen Vor-Stellung benannt wird.

Wer von den beiden Ur – Teilenden / Unter – Scheidenden hat Recht?

Wer kennt DIE Wahrheit?

Keiner – oder/und beide? Die Wand ist beides, rechts und links, je nach Stand – Punkt des Wesens … Und sie ist weder rechts noch links ohne Wesen in Beziehung / Bezug.

Keine Lösung? … Auch wenn der Gegenüber – stehende zur Dir tritt und Deine Perspektive einnimmt und Dir nun zustimmt … Auch wenn noch mehr Wesen zu Dir / neben Dir stehen, ein – sichtige Wesen, sich für wissend haltend, und fällen das gleiche Urteil … selbst wenn über tausende von Jahren alle das gleiche Urteil fällen und es unter Strafe steht, ein anderes in Er – Wägung zu ziehen … Die Wand bleibt was sie wahr – haft ist, weder das eine noch das andere.

Wechselst Du den Stand – Ort und stehst Dir selbst gegenüber, so widersprichst Du … aus Deiner augenblicklichen Wahrnehmung heraus … Deinem eigenen Ur – Teil … Deinem eigenen Unter – Scheiden. Aus rechts ist links geworden und aus links rechts.

Erkenntnis:

Das Urteil, der Unterschied ist immer in Dir. An dem Ding an sich haftet nicht ein Hauch von Unterscheidung.

So einfach … und immer noch ein Zweifel im ICH.

Stell Dir nun vor, der Raum in dem Du Dich befindest hat nur runde Wände und ist selbst eine Kugel. So dürftest Du nicht mehr die ganze Wand, sondern nur einen gedachten Punkt mit rechts und links be – zeichnen. Und dieser Punkt würde nun selbst – verständlich bei jeder Bewegung von Dir eine andere Stelle der Wand treffen. Jede kleine Bewegung von Dir lässt die Unterscheidung / Beurteilung von rechts und links durcheinander schwirren, immer mit gleichem Recht und gleichem Unrecht mit rechts und links benannt.

Erkenntnis:

Die Gegensätze haften als solches nur an Dir. Sie entstehen aus Dir und bewegen sich mit Dir. Sie folgen Dir, gehen und stehen mit Dir, sie ent – stehen und ver – gehen mit Dir. Rechts und links ist da wo Du es denkend willkürlich hinver – legst. Überall und Nirgends.

Die Vorstellungen Rechts und Links sind an sich NICHT.

Sind Unterscheidungen in Dir … von scheinbarer Verschiedenheit … doch ununterschieden an sich.

Sind Dinge von scheinbarer Bedeutung … bedeutungslos an sich?

Die Wirkung Deiner Vorstellung in Dir wirkt im Außen auf Dich … Wirklichkeit … doch nicht Wahrheit.

Dir „erscheinen“ Deine Unterscheidungen durch von Dir getroffenes Urteil außerhalb von Dir als Eigenschaften von Gegenständen … und sind doch nur Kennzeichnung Deines Stand-Ortes im Raum … damit Dein ZU – STAND zum GEGEN –STAND … Deine „gewählte“ Haltung, Dein VER – HALTEN … Dein VER – HÄLTNIS zu den Dingen / Erscheinungen im Raum.

Du nimmst frei – willig eine STELLUNG ein … willkürlich … als Ausdruck Deines Willens … Deine eigene „Schöpfung“ – DU selbst.

Es ist nichts Neues … es ist nur Erinnerung.

So kannst Du mit allem verfahren … Bezeichnungen, Richtungen, Maßen, Begrenzungen, Verhältnissen und allem übrigen im Raum … in Gegenteile zerfallene, aus Dir geschaffene und außerhalb von Dir erscheinende … an sich NICHTige Merkmale, Namen, Eigenschaften.

Erkenntnis:

Räumliche Verhältnisse sind NICHT an SICH. Sie SIND nur entsprechend Deinem Standort, Deiner Gegenwart, Deiner Anschauung. Wechselt Du eines davon wechseln die Verhältnisse … Urteile widersprechen sich, verneinen sich, heben sich zu nichts auf.

Räumliche Unter – Scheidung hat an SICH keine Geltung, keine Bedeutung, keine Gültigkeit … Sie ist Erscheinung  … nicht Wahrheit.

Du erkennst: Raum an sich ist leer und ohne Bedeutung.

Und was Dir in räumlicher Betrachtung als Verschiedenheit erscheint, ist willkürliche, durch gegensätzlichen Standort in Gegensätze ur – teilende, an SICH nichtige Unterscheidung in Dir … aus Dir … und auf Dich wirkend. Wirkung und Wirklichkeit … nicht Wahrheit.

Aus der unter-scheidenden Wahrnehmung heraus nimmst Du die Dinge mit ihren Eigen-schaften wahr. Dabei sind die Eigenschaften nur ein Ausfluss Deiner Eigen-heit in Dir … ein Abbild Deiner Konditionierungen und Muster … Abbild Deiner selbst … und damit Dein Ver – Halten oder Verhältnis zu den Dingen … Dein Stand und Ver-Stand … Dein Zu-Stand zum jeweiligen Gegen-Stand.

So kennzeichnest Du für Dich Dein Stellung zum gegenständlich aufgefassten Gedanken … nämlich Deine Vor-Stellung … als Auslegung Deines Innen-Lebens als Wieder-Schein von Dir be-liebter Bewertung. So erzeugst Du aus Dir heraus Deine Über-Zeugung … Deine Schöpfung … Du selbst.

So ist klare Erkenntnis.

Die Eigenschaften der Dinge sind eigen geschaffen aus uns selbst.

Eigenschaften sind Erscheinungen … nicht Wahrheit.

Wenn wir nun rechts und links … und genauso oben und unten als solches erkannt und aufgelöst haben, dann folgt daraus, dass es auch kein hin und her … kein auf und ab … kein vor und zurück … weder kommen noch gehen … kein fluten noch ebben … kein Stillstand und kein Wechsel geben kann.

Mit ausgelöschtem Raum ist Zeit ausgelöscht. Wie es keinen Raum „an sich“ gibt, so gibt es auch keine Zeit „an sich“.

Wenn Dein Standort im Raum bestimmt, was Du mit den Worten rechts oder links bezeichnest, so bestimmt Dein Standort in der Zeit, Dein Be-Stand, Deine An-Wesenheit, Dein Da-Sein, Deine Gegen-Wart … genauso was Du als Vergangenheit und als Zukunft unterscheidest. Und wie die Wahrnehmungen im Raum, so kommen auch diesen Wahrnehmungen keine Wahrheit zu.

Dein Standort im Raum bestimmt die Teilung eines Ganzen. Es ist ein von Dir gewählter Scheide-Punkt, der Dir das Recht zu geben scheint, gegensätzliche Verschiedenheit zu schaffen. Und genauso schafft Dein Standort in der Zeit Dein Da-Sein, Deine Gegen-Wart. Nur durch die Unter-Scheidung in Dir … in einem an sich ungeteilten Ganzen … und erschafft so Gegenteile von dem, was Eins ist.

Zeit an sich ist leer und bedeutungslos. Nur in Dir gibt es ein Vorher und Nachher. Nur in Dir ist und wirkt Zeit.

So wie die Sterne am Tag Deinen Sinnen nicht zugänglich sind, nicht da für die sinnliche Wahrnehmung, Du Dir aber ihrer bewusst bist, so ist auch die Vergangenheit und die Zukunft nicht sinnlich wahrnehmbar.  Aber Du bist Dir ihrer bewusst. Ich-Gegenwart verharrt in Vergangenheit und Zukunft … alles zur selben Zeit.

Wie Du Dich selber täuscht, indem Du den Raum vor Dir vom Raum hinter Dir unterscheidest, so täuscht Dich wieder indem Du Zeit vor Dir unterscheidest von Zeit nach Dir.

Wende Dich in Dir … und „Vergangenheit“ wird „Zukunft“ und Zukunft wird Vergangenheit … nur Worte ein und Des – Selben. Wenn Du die Zukunft siehst, ist das nichts anderes als wenn Du Dich an die Vergangenheit erinnerst. Du er – INNE – rst Dich an die Zukunft genauso, wie Du Dich an die Vergangenheit erinnerst. Und Zukunft und Vergangenheit ist ewige Gegenwart. Erinnerung ist Ver-Klärung … eine Bewusstmachung von Zeit und Raum.

Wenn Du Dich an Zeit erinnerst, ist das reine Denktätigkeit … nicht Zeit.

Wenn Du an die Zukunft denkst, ist das reine Denktätigkeit … nicht Zeit.

Zukunft und Vergangenheit sind Gedankenbilder … in Beziehung auf das, was wir Zeit „nennen“.  Nicht Zeit selbst.

Bist Du hungrig, macht Dich der Gedanke an eine vergangene Mahlzeit nicht satt und auch die Erwartung einer kommenden Mahlzeit macht Dich nicht satt. Weder Erinnerung an Zeit noch Erwartung von Zeit ist Zeit. Gäbe es Zeit, so wäre nur Gegenwart Zeit. Gegenwart jedoch ist nur der Standort des ICH … An-Wesen-Heit … Gegen-Wärtig – Keit. Also nur die Unter-Scheidung, was ICH Vergangenheit und Zukunft „nennt“. Eine gedankliche Unterscheidung … ohne Ausdehnung … nur ein Berührungspunkt von Gedanken in Dir. ICH – GEGEN – WART – nicht mehr. Es gibt keine Zeit vor ICH-Gegenwart und keine Zeit nach ICH-Gegenwart … keine Zeit ohne ICH-Gegenwart.

ICH-Gegenwart ist Zeit-Ewigkeit.

Darum haben wir das Gefühl, die Zeit „steht still“ oder „rennt dahin“ … darum haben wir „gute“ und „schlechte“ Zeiten … darum haben wir Erwartung und Erinnerung … alles erschaffen in uns selbst.

Erkenntnis:

Was Dir als Vor-Gang erscheint, als Wechsel, als Dauer, als Änderung, ist nicht „an sich“.

Es sind willkürliche von Dir, Deiner Wahl entsprechend, von Deinem Standpunkt aus gegen-Teilige auseinander spaltende, „an sich“ nichtige Unterscheidungen in Dir.

Es sind Kennzeichnungen Deiner Gegenwart zum Gegenstand … Kennzeichnungen Deiner Auffassungen und Wertungen … Wiedergabe Deiner wechselnden Ge-Sinn-ung … in Dir gezeugte Ein-Bildung … in Dir erzeugtes Bild … Du selbst.

Keine Zeit vor Dir … keine Zeit nach Dir … keine Zeit ohne Dich.

So wurde klar erkannt … Eigen-geschaffenes geben wir zu den Dingen und sagen dann dazu „Eigenschaften“ der Dinge.

 

 

Ist Erwachen ein Prozess?

Hast Du die Kraft dies alles jetzt zu tun, oder nicht? Lass dieses Konzept von einem Prozess fallen. Hast Du die Kraft jetzt zu schauen oder nicht?
Prozess meint, es braucht Zeit!
Das sollte Dich nicht kümmern. Fakt ist, dass Du es tun musst. Jetzt, später, im nächten Leben … das ist Deine Entscheidung und kein Prozess.
Da ist etwas, das eventuell flüchten möchte. Der Verstand, Dein Ego möchten das alles nicht sehen und hören. Aber Dein Herz weiß und will.
 
Du bist was?
 
Der Intellekt Deines Seins muss eine Wahl treffen. Also triff die Wahl, Dein wahres Selbst zu sein. Reines Gewahrsein. Reines Bewusstsein. Wie lange wird das dauern?
 
Es benötigt keine Zeit. Du tust es oder Du tust es nicht. Das ist alles!
Es scheint so einfach.
Es ist so einfach!
 
Wenn Du „Ja!“ sagst, wird es einfach sein.
 
Wenn Du aber zweifelst und sagst: „Es könnte sein.“, dann wird es hart werden. Denn dann bist Du Dir nicht sicher, wer Du sein willst.
Es ist wie am Strand zu sein, mit einem Fuß im Wasser und mit dem anderen im Sand und Du bist nicht sicher, ob Du laufen oder schwimmen willst. Solange Du Dich nicht entscheidest, wirst Du nichts von beiden wirklich tun können.
Also wo ist das Problem?
Is awakening a process?
Do you have the strength to do all this now, or not? This is just a concept. There is no precess. Let it fall. Do you have the force to look or not?
Process means, it takes time!
That should not worry you. The fact is that you have to do it. Now, later or in the night life … that’s your decision and not a process.
There is something that would eventually flee. The mind, your ego would not see and hear everything. But your heart knows and wants.
You are what?
The intellect of your being has to make a choice. So make the choice to be your true self. Pure awareness. Pure Consciousness. How long will it take?
It does not require time. You do it or you do it not. That’s all!
It seems so simple?
It is so simple!
If you say „Yes!“, It will be easy. But if you doubt and say: „It could be.“, then it will be hard. Because then you’re not realy sure who you want to be.
It’s like being on the beach, with one foot in the water and the other in the sand and you’re not sure if you want to run or swim. As long as you do not decide, you will not both can really do.
So where is the problem?

Was geht verloren, wenn ich nichts mehr weiß?

Wir leben alle mit unseren Vorstellungen, unseren Pläne, unseren Konzepten. Das alles entwickelt aus unseren Konditionierungen, unserem Glauben ( nicht religiös gemeint ) und den Lehrsätzen unserer Kindheit. Wie viele blöde Sprichwörter sind uns so eingebläut ….

„Ohne Fleiß keinen Preis.“ … „Geld verdirbt den Charakter.“ … „Jeder Gang macht schlank.“ …

„Wer nicht hören will, muss fühlen.“ …

Beobachte ich mein Denken, fällt mir das irgendwann sehr schnell auf …

Und solange ich annehme, dass jeder Gedanke, jedes Sprichwort, jede Idee es wert ist angeschaut  und bewertet zu werden … solange ich glaube, darüber nachdenken, es durchdenken zu müssen, wälze ich ständig irgendwelche Themen hin und her, plane, stelle mir vor, verwerfe und plane neu … reihe einen Gedanken an den nächsten … und das Leben rauscht an mir vorbei.

Ich bin so in den Konzepten und Vorstellung von Zukunft und Vergangenheit verwickelt, dass ich das JETZT kaum wahrnehme.

Was, wenn ich nichts mehr weiß?

Was, wenn ich ganz bewusst das ständige Geplapper des Verstandes kommen und gehen lasse, ohne darauf zu hören, ohne ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken, ohne zu wissen wovon er redet oder wissen zu wollen?

Nun, das ist gar nicht so leicht. Am Anfang …

Ohne Interesse zu beobachten ist ein wunderbares Mittel, Gewahrsam zu sein.

Solange irgendein Interesse vorhanden ist, wird mein Verstand diesem immer wieder Futter bieten und schnell bin ich wieder mittendrin im Geschehen.

Wenn da NIEMAND mehr ist, den etwas interessiert … wenn da nur Gewahrsein ist, ohne persönlichem Interesse … dann ist kein Gedanke mehr ein Problem. Dann ist das Denken an sich genau was es ist … einfach nur ein Vorgang, den ich beobachten kann und jeder Gedanke ist genau wie eine Welle auf dem See oder eine Wolke am Himmel …

Wozu also Pläne machen … es gibt Sicherheit nur in meinem Kopf und in meinen Vorstellungen … und schon morgen kann alles plötzlich vorbei sein …

Aber wenn ich endlich dieses konzeptionelle Denken aufgebe, dann bin ich im JETZT und bereit für die Spontanität des SEINS … des Lebens …

Und Frieden stellt sich ein.

„Der Beobachter sein … „

Was meint das … dieses „Beobachter sein“… gibt Dir ein wenig Raum, die Dinge anzuschauen, ohne gleich etwas mit ihnen tun zu müssen.

Wir haben gelernt immer etwas zu tun … mit Dingen, mit Gedanken, mit Gefühlen, mit Menschen …

Wir habe nicht gelernt still zu beobachten … Wir reagieren in Sekundenschnelle auf jede Erscheinung, in dem irrigen Glauben, dass alles was in unserem Blickfeld erscheint unbedingt zum tun anregt.

Niemand sagt einem Kind wenn es weint, dass es die Traurigkeit beobachten darf, dass es sie wahrnehmen darf und sie einladen darf … dann würde das Kind eventuell schnell erkennen …

Und wir als Erwachsene dürfen das schon gar nicht … weder die Trauer noch die Euphorie …

Wir sind so getrimmt, immer sofort und augenblicklich in Aktion zu treten … anstatt nur still zu schauen … ohne zu fragen oder zu beurteilen oder zu ergründen, denn auch das ist TUN.

So machen wir das ständig, in jeder Minute … immer wieder … und wundern uns.

Selbst wenn wir auf wundersame Weise zum Nichts Tun gezwungen werden ( durch Krankheit oder finanzielle Probleme ) kämpfen wir wie die Berserker, um den alten gewohnten Zustand wieder herzustellen. „Ich kann doch nicht NICHTS TUN!“ schreit es in uns. Wer schreit da?

Unsere programmierte Persönlichkeit, die nichts anderes kennt. Und so geht’s weiter im alten Trott … oder auch im neuen spirituellen … aber eben immer mit einer Absicht zu tun.

Aber manchmal … ja wirklich manchmal … geschieht das Wunder, dass bei allem Unverständnis der Verstand plötzlich aufgibt und wir ein kleines Glimmen wahrnehmen … einen Raum … der uns erlaubt zu erlauben … der uns sein lässt ohne etwas zu sein … der uns Frieden schenkt ohne dafür zu kämpfen …

In diesem Raum ist nichts … und dort begegnest Du allem wonach Du immer gesucht hast … Du begegnest Dir … Deinem wahren Selbst … der Quelle … der Unendlichkeit …

I SEE YOU

Wer bist Du, wenn Du nichts brauchst?

Wenn Du in einem Zustand von „Brauchen“ bist, wirst Du nie genug bekommen! Wenn Du glaubst, JEMAND zu sein, wirst Du brauchen. Wenn Du weißt, dass Du „NIEMAND“ bist, brauchst Du NICHTS.

Wenn Du das „Brauchen“ los lässt, aufgibst und leer bist, ist alles genug. Und alles, was Du dann bekommst ist ein Geschenk, ein Zustand von Fülle. Aber wie soll das gehen?

Wenn Du Dich mit der Person identifizierst, bist Du automatisch in einem Zustand von „Brauchen“. So gehst Du von Erfahrung zu Erfahrung. Es ist ein endloser Zustand. Du kommst nie an!

Egal, wie erleuchtet, wie gut, wie intelligent, wir erhaben, wie spirituell eine Person sein mag … sie ist JEMAND und JEMAND braucht immer ETWAS um zuFrieden zu sein. Und kaum hat JEMAND ETWAS bekommen tritt für einen Moment Stille ein und das nennt JEMAND dann Glück oder Be-Fried-igung. Aber dieses Gefühl wird nicht lange anhalten und so macht JEMAND sich wieder auf die SUCHE …

Doch da ist ETWAS in Dir, das ist immer PRÄSENT. Unveränderlich …

Reines wahres Selbst. Nicht, was Du glaubst zu sein, sondern was Du bist, schon immer warst und immer sein wirst, bevor dir jemand anderes erzählt hat, was Du sein solltest oder was Du bist.

Wenn das für Dich klar ist, dann lass Deine Konzepte und Ideen los von der Person, die Du bist werden willst oder sein sollst. Vergiss alles … inklusive Deiner eigenen Vor-Stellung von Dir. Vergiss Deine Individualität, deine Persönlichkeit … Keine Angst, Du kannst Dich nicht verlieren … Du lässt nur das los, was Du nicht bist.

In dieser Wahrheit sehe ich (M)DICH.