Gefühlte Mathematik …

DAS … Bewusstsein erstellt ein Portrait von sich selbst … ein begrenztes persönliches Bild. Eine Spielfigur.

Und es investiert eine Menge Energie in den Glauben an diese Persönlichkeit … um es real er – scheinen zu lassen. Um zu spielen … in einem Reich der Unbeständigkeit.

Und alle anderen Dinge basieren auf der Vorstellung von sich selbst als diese Figur.

So entsteht die Identifikation mit dem Körper und einem persönlichen ICH. Und alles Bestreben und alle Anstrengungen haben die Erfüllung dieser Selbst – Vorstellung zum Ziel.

Das Leben ist nicht stabil und daher ist die Stabilität eines persönlichen Lebens nur eine Vorstellung. Und diese Vorstellung sorgt erst einmal für die notwendige Motivation, um die Paradigmen des persönlichen Lebens kontinuierlich auszuprobieren.

Doch dann passiert etwas und alles ändert sich.

Menschen kommen mehr ins Gewahrsein. Sie erfahren das „innere Sein“ als eine Tatsache, die sich nicht mehr leugnen lässt. Und so wird die Vorstellung von einem persönlichen Ich immer mehr als eine Fiktion erkannt.

Unsere wahre Natur ist hinter dem „Schleier“ des Unbewussten verborgen, so dass wir uns ihrer nicht gewahr sind. Das „höhere“ oder „wahre“ Selbst ist immer da. Das wirklich schwierige beim „Aufwachen“ ist die einfache Wahrheit der Tatsache, dass alles bereits hier ist.

UND niemand kann sich dieses wahre Selbst vor – stellen oder imaginieren oder entwickeln. Du kannst es nur erfahren. Unser eingeschränktes Bewusstsein im Gefängnis seiner Vorstellungen und Glaubenssätze befindet sich in einer Art Evolution und wird nun langsam erkennen, dass das Gefängnis, welches es selbst erschaffen hat, gar nicht wirklich existiert. Und so ent – wickelt oder ent – wirrt es sich zu mehr Selbstgewahrsein und Selbstverständnis und wächst über sich „hinaus“ oder zurück in sich hinein in sein wahres Sein.

Letztendlich dient das alles, um heraus zu kommen aus der limitierten Art des Persönlichen in den Bereich der Präsenz.

Wir sind so versunken in unserer Persönlichkeit, die wir entwickelt und geformt haben. Und nun scheint es uns fast unmöglich umzukehren, um eine reine Form von Bewusstsein zu erleben, die wir ursprünglich sind. Wir haben den „Raum“ so gefüllt, mit all unserem „Wissen“ und „Wünschen“, mit Konditionierungen und Glaubensmustern, dass wir den Raum, der wir sind, ganz vergessen haben. Wir scheinen ihn nicht mehr zu sehen, zu fühlen geschweige denn überhaupt an ihn zu „denken“.

Jeder von uns hat eine Persönlichkeit erschaffen … entwickelt. Und bei manchen führt dies sogar zu einer gewissen Arroganz. Auch das spirituelle persönliche ICH ist davon betroffen. Es ist nur ein anderes „Portrait“. Und manch einer verbringt sein ganzes Leben lang in dem Glauben an diese Persönlichkeit.

Wirkliches Erwachen ist das Erwachen vom Tod der Ignoranz zu seiner und als seine wahre Natur.

Wenn jemand erwacht als seine „wahre Natur“ segnet dies alle Aspekte seines Ausdrucks.

 

Was hält uns nun aber davon ab???

Was hält uns davon ab, zurück zu kommen zu reinem Bewusstsein?

Unsere Arroganz. Die Arroganz des Egos, das meint:“ Ich bin dieses Körper-Verstand-System“ und „Ich bin diese Person. Ich bin dieses individuelle ….“ U.s.w.

Das ist das Reich des Egos und das der meisten Menschen auf diesem Planeten. Auch spirituelle und meditierende EGO`s sind und bleiben …. EGO´s. J

Alle Begierden, Wünsche … auch die spirituellen und sogenannten „guten“, sind die akzeptierte RE-GIER-UNG in diesem Reich! Der König im Königreich des Ego´s.

Sie sind auch die Berater und machen die Gesetze.

Und so spielen wir seit Jahrtausenden dieses Spiel wie die Kinder, die vergessen haben, nach Hause zurück zu kehren. Die Wahrheit ist weder innen noch außen.

Was also lässt uns vermuten, dass wir im Körper sind und die Wahrheit wäre außerhalb von uns? Oder umgekehrt.

Was ist die Mauer zwischen Dir und der Wahrheit? Welche Mauer … was genau hält Dich drin und die Wahrheit draußen? Was ist diese Mauer? Existiert sie tatsächlich? Kannst Du Sie mir zeigen? Oder hast Du Dir diese Mauer konstruiert und gedanklich vor-gestellt?

Das ICH scheint nach der Wahrheit zu suchen und die MAUER scheint zwischen dem ICH und der WAHRHEIT zu sein.

Nun schaue genau, WER da sucht! WER meint, von der Wahrheit getrennt zu sein? Zeig mir den Sucher! Zeig mir den Leidenden! Zeig mir das ICH, das sucht!

Bist Du das? Dann müsstest Du es mir zeigen können … Dein Körper sucht nicht! Der ist einfach. Der verdaut, atmet, wächst … egal was DU suchst! Also zeige mir das ICH, das sucht! Dein Verstand? Wo ist der? Im Gehirn? Bisher konnte ihn noch keiner finden. Das Gehirn selbst sucht nicht. Wo ist also dieses ICH, das sucht?

Das ist Deine Vorstellung von Dir als Person, als der Suchende, als der Leidende … als Anne oder Paul … als der, der etwas will, braucht, wünscht … Niemand wird ihn Dir oder mir zeigen können!

Du weißt, dass Du nicht der Körper, der Verstand (wo ist der eigentlich? Ist er selbst nicht nur ein Gedanken?) und diese Person bist.

Dann probiere bewusst der Beobachter zu sein. Das bewusste Sein, das Bewusstsein … das Gefühl von LEBEN ohne alle Vorstellungen davon, wie ES zu sein hat. Wo bleibt dann die Mauer? Wo ist die Mauer, wenn kein persönliches ICH, welches nur in Deinem Kopf existiert, da ist? Kein ICH = keine Mauer = kein Leiden = kein Suchen!

Und wo ist dann die Wahrheit??? Tatatatahhhhh!

Sie ist das Einzige was übrig bleibt … Bewusst-Sein = Wahrheit. Das ist gefühlte Mathematik!

Wie kannst Du nun ins Gewahrsein kommen? … Bleib gewahr 🙂

 

 

Grundlage von Denken und Handeln …

Was ist DAS in uns, was nicht der Zeit und dem Raum gehört. Was ist DAS in uns, das nicht der Relativität gehört?

Muss ES warten, bis die Person verzweifelt ist und nicht mehr weiter weiß, um DAS heraus zu finden?

Ich glaube nicht!

Wenn wir diese Fragen stellen, die Klarheit bringen und nicht weitere Unsicherheit schaffen, dann erkenne wir …

Und leider stellen wir uns diese Frage normalerweise nicht. Sie werden auch von niemand anderem an uns gestellt. Immer wird uns gesagt, wie wir sind, wie wir zu sein haben oder wer wir werden müssen. Was für eine Begrenzung!

Die wichtigste Frage ist: „Wer bin ICH?“ bzw. „Wer ist dieses ICH?“.

Bevor sich ein menschliches Wesen für irgendetwas im Leben interessiert, hat es eine Vorstellung davon, wer es ist. So lernen wir das von Kind auf an. Erst wenn man sich selbst eine Bedeutung gegeben hat, wenn man sich ein Etikett aufgeklebt hat, entscheidet man sich für die Dinge, an denen man interessiert ist. Entsprechend der Konditionierungen, die in einem selbst ein Selbst – Bild geschaffen haben.

Also scheint das eine sehr wichtige Rolle zu spielen, diese Selbst-Bedeutung oder Selbst-Identifikation.

Jeder lebt sein Leben, je nachdem, als wen oder was er sich identifiziert. Wenn du aber nicht weißt, was dein ICH ist oder WER du bist, dann wäre alles, was du als ICH kennst suspekt. Es kann nicht funktionieren, dass der Eine, der alles kennt, sich selbst nicht kennt.

Wer oder Was ist es also, der das ICH wahrnehmen und erkennen kann?

Wenn du an dich selbst denkst, an was denkst du dann? An deinen Körper? Weiß dein Körper, dass du bist? Weiß der Körper von sich selbst, dass er ist? Ruft dein Körper nach dir, wenn du, das Bewusstsein, ihn verlässt?

Also ist dieses ICH nicht der Körper, stimmt´s.

Und der Verstand? Bist du der Verstand? Und wenn du ihn verlierst? Bist du dann nicht mehr?

Der kann es also auch nicht sein. Es kann nichts sein, was du hast. All diese Dinge sind wunderbare Werkzeuge, die das ICH nutzt. Was ist nun also das ICH?

Ist das ICH eine Form von Energie? Das was du bist? Energie wandelt sich ständig? Kann das was Du bist sich wandeln? Energie kann beobachtet werden. Kann das ICH sich beobachten?

Also kannst Du nicht Energie sein.

Bewusstsein. Was ist mit Bewusstsein? Was ist überhaupt Bewusstsein? Da gibt es allerhand schlaue Definitionen:

Die Medizin sagt: Bewusstsein ist der der Zustand, dass ein Mensch mit allen Sinnen seine Umgebung erkennt.

Bin ich also ein Zustand?

Die Psychologie sagt: Bewusstsein ist die Fähigkeit, mit dem Verstand und den Sinnen die Umwelt zu erkennen und zu verarbeiten.

Bin ich eine Fähigkeit?

Sind Zustand und Fähigkeit nicht Dinge, die ich haben und beobachten kann. Also ist es nicht das, was ich bin!

Bewusstsein ist ganz einfach erklärt bewusstes SEIN. Also SEIN, dass sich seiner selbst bewusst ist. Und das ist das natürlichste von der Welt. Da ist nicht einmal ein ICH, denn Bewusstsein hat kein ICH. Das ICH existiert nur in unseren Vorstellungen. Und auf einer Vorstellung beruhen all die anderen Vorstellungen von ICH und die Welt. Was für ein WAHN-Sinn

Wir haben leider unsere Natürlichkeit verloren bzw. sie zugeschüttet mit all unseren Konditionierungen.

Dieses ICH ist eine Mischung aus Konditionierungen und Identitätskonzepten. Und das sich manchmal auf die Suche nach sich selbst macht und dann sehr ängstlich wird, wenn es entdeckt, dass es gar nicht existiert.

Wir sollten uns klar darüber sein, dass das konditionierte, man kann auch sagen trainierte Denken und das konzeptionelle Denken und Handeln unsere Art ist, zu denken und zu handeln.

Wir denken und handeln also auf der Grundlage eines verwirrten nicht existenten ICH und  eines SEINS, zugeschüttet von Konditionierungen und antrainiertem Verhalten entsprechend unserer Kultur und Gesellschaft.

Wenn wir uns nun klar darüber werden, dass das alles Grundlage unseres Denkens und Handelns ist, dann brauchen wir uns nicht zu wundern.

Ist diese Identität zuverlässig und vertrauenswürdig? Und wird sie besser durch neue, andere oder spirituelle Konzepte und Konditionierungen?

Ist diese Identität ein Subjekt, welches sich ständig ändert? Oder ist es etwas Konstantes? Was an uns ist das einzig Konstante?

Es ist das reine Bewusstsein. Reines bewusstes SEIN, ohne den ganzen anderen Kram. Warum klammern wir uns an all diese Dinge, wenn sie so viel Ärger und Leid bringen?

Du, als reines Bewusstsein hast nichts in Gang zu setzen, nichts zu beurteilen, nichts zu integrieren oder loszulassen. Du musst auch keine 10 Stufen oder 15 Klassen belegen, bis zu deiner Erleuchtung.

Dein Aufwachen geschieht allein in dir. Du kannst es beobachten. Du bist da, in dir, aufgewacht. Und das Leben entfaltet sich in dir, in intelligentem Bewusstsein.

*

Basis of thinking and acting …

What is this THING in us, which does not belong to time and space. What is THAT in us that does not belong to relativity?
Does it have to wait until the person is desperate and no longer knows how to find out?
I do not think so!
If we ask these questions, wich bring clarity and do not create further uncertainty, then we recognize …
And unfortunately, we do not usually ask ourselves this question. They are not put to us by anyone else either. It was always told us how we are, how we have to be, or who we must become. What a limitation!
The most important question is: „Who am I?“ or „Who is this I?“.
Before a human being is interested in anything in life, it has an idea of who it is. This is how we learn from childhood. Only when you have given yourself a meaning, when you have a label sticked on you, you decide for the things you are interested in. According to the conditioning that created in itself a self – image.
So this seems to play a very important role, this self-importance or self-identification.
Everyone lives his life, depending on who or what he identifies. But if you do not know what your I is or who you are, then all that you know as I is suspect. It can not work, that the one who knows everything does not know himself.
Who or what is it that I can perceive and recognize?
When you think of yourself, what do you think about? To your body? Does your body know that you are? Does the body know of itself that he is? Gets your body after you, when you, the consciousness, leaves it?
So this is not the body, right?!
And the mind? Are you the mind? And if you lose him? Are not you?
So it can not be so. It can not be anything you have. All these things are wonderful tools that I use. So what is I?
Is that I a form of energy? What are you? Energy is constantly changing? Can you change what you are? Energy can be observed. Can I watch itself?
So you can not be energy.
Awareness. What about consciousness? What is consciousness at all? There are all sorts of clever definitions:
Medicine says: Consciousness is the state that a person with all senses recognizes his environment.
So am I a state?
Psychology says: Consciousness is the ability to recognize and process the environment with the mind and the senses.
Am I an ability?
State and ability are things that I can have and observe. So it is not what I am!
Consciousness is simply consciously BEING. BEING, that is self-aware. And this is the most natural of the world. There is not even a ME because consciousness does not have ME. The I only exists in our conceptions. And all the other ideas of ME and the world are based on one idea. What a MADNESS!
We have unfortunately lost our naturalness or they have been spilled with all our conditioning.
This I am is a mixture of conditioning and identity concepts. And this sometimes turns into a search for oneself and then becomes very frightened when it discovers that it does not exist at all.
We should be clear that this is conditioned, one can also say trained thinking and the conceptual thinking and acting is our way of thinking and acting.
So we think and act on the basis of a confused, non-existent ME and a BEING, conditioned by conditioning and trained behavior according to our culture and society.
If we are now clear that this is the foundation of our thinking and action, we need not be surprised.
Is this identity reliable and trustworthy? And will they be better by new, different, or spiritual concepts and conditioning?
Is this identity a subject that is constantly changing? Or is it something constant? What is the only constant to us?
It is the pure consciousness. Pure Consciousness, without the whole other stuff. Why do we cling to all these things when they bring so much trouble and pain?
You, as pure consciousness, have nothing to set in motion, to judge anything, to integrate or to let go. You do not have to do 10 levels or 15 classes until your enlightenment.
Your awakening happens in you alone. You can watch it. You have awakened in you. And life unfolds in you, in intelligent consciousness.

Ich bin „Ich“ … und schaue mal, was die „Wissen – schaftler“ so an Wissen schaffen…

Wer oder was ist dieses ICH, dass jeder zu sein scheint.

Ist es ein ICH oder sind es Millionen ICH? Kann es Millionen Wahrheiten geben? Oder gibt es nur eine Wahrheit?

Die Selbsterforschung bringt uns in die Wahrheit, lässt uns die Wahrheit sein, indem wir sie erfahren. Und auch wenn sie viele Gesichter zu haben scheint, so ist es doch nur eine Wahrheit.

Jeder sagt: Ich bin „Ich“.

Und fragt jemand: „He, wer war das? Wer hat dieses wundervolle hier getan?“ Dann zeigen wir auf uns und sagen stolz: „Ich!“.

Aber wissen wir überhaupt, wer oder was dieses ICH ist?

Allgemein gültig scheint zu sein, dass damit der Körper mit diesem bestimmten Namen gemein ist. Aber sind wir „nur“ unser Körper oder ein Name?

Nach dieser Frage fangen wir an zu denken und sagen eventuell noch: „Ich bin dieser Körper und der Verstand oder Intellekt. Sind wir das?

Manche reden von einem Bewusstsein oder einem Ich-Bewusstsein? Aber was ist gemeint mit Bewusstsein?

Hier finden wir viele Definitionen.

  1. Medizinisch: Bewusstsein ist der ( = ) Zustand, indem der Mensch mit allen Sinnen seine Umgebung erkennt.

So sind wir also ein Körper mit einem Gehirn, der sich in einem bestimmten Zustand befindet?

Ich weiß, dass mein Körper ohne mich seine Umgebung nicht erkennt. Er kann Reize aufnehmen und weiterleiten. Aber „erkennen“ kann er nicht!

  1. Psychologisch: Bewusstsein ist die ( = ) Fähigkeit, mittels Verstand und allen Sinnen die Umwelt zu erkennen und zu verarbeiten.

Dann wäre ich das Gehirn mit einer bestimmten Fähigkeit?

Ich weiß, dass mein Gehirn ohne mich nichts weiß. Es kann Daten verarbeiten und Reize umwandeln, aber niemand kann mir im Gehirn die Erkenntnis zeigen. Dort gibt es Zentren für die Sprache und das Gehen. Aber meine Körper wird niemals gehen, ohne meinen Willen und mein Mund wird nicht sprechen ohne meinen Willen.

Und wer fragt denn hier nach dem ICH? Mein Körper sicher nicht. Der hat mit seinen 5 Sinnen andere Dinge zu tun. Ich fühle mich, als wäre der Körper eine Art zu Hause. Ich nutze ihn. Wie ich meine Wohnung nutze. Dennoch bin ich nicht meine Wohnung.

Und mein Gehirn? Das nutze ich wie meinen Laptop, an dem ich gerade sitze, und der nur das ausdrücken und tun kann, was in seinem Programm vorhanden ist bzw. was ich ihm vorgebe. Ich bin nicht mein Laptop.

Wer ist nun dieses ICH, dass das Gehirn und den Verstand und den Körper mit seinen 5 Sinnen benutzt, diese pflegt und hegt, sie füttert und umsorgt … mal mehr und mal weniger?

Wenn das ICH Bewusstsein ist, wo wäre dann das Bewusstsein?

Ist sich der Körper oder das Gehirn seiner selbst bewusst? Nimmt sich der Körper selbst wahr? Nimmt sich das Gehirn als angenommenen Sitz des Verstandes selbst wahr? Zeigen wir auf unseren Kopf, wenn wir sagen: „Ich bin es.“?

Stell Dir vor Du bist ein einem dunklem Raum. Du kannst weder Dich noch etwas anderes sehen. Du kannst Dich nicht bewegen, so dass Du Dich nicht ertasten oder den Körper fühlen kannst. Dennoch „weißt“ Du, dass Du da bist. Du weißt dass Du lebst. Woher weißt Du das? Weil man es Dir gesagt hast, oder weil Du es sicher fühlst?

Was fühlen wir nun wirklich in Bezug auf dieses ICH? Wissen wir wirklich, was wir meinen, wenn wir ICH sagen?

Der Philosoph Thomas Metzinger macht folgende interessante Aussage:

„Die radikalsten Folgerungen zieht der Bewusstseinsphilosoph Thomas Metzinger , welcher sagt: „Es gibt gar kein Selbst.“ Das Gehirn entwerfe nicht nur ständig ein Modell des eigenen Körpers, sondern auch ein „Selbstmodell“, das dem Organismus den Eindruck eines stabilen Ich nur vorgaukle. Dabei ist dieses Selbstmodell kein eigenständiger Baustein der Wirklichkeit, der die Zeit überdauere; im Gegenteil, es sei ständiger Veränderung unterworfen und werde immer wieder an unsere Erfahrungen und unsere Umwelt angepasst.“

Demnach bin ich ein Körper mit einem Verstand. Und dieser Verstand „entwirft“ ein Selbst – Modell.  Aber wer glaubt dann, dieses Modell zu sein? Der Körper? Das Gehirn? Der Verstand? Ist das nicht ein Widerspruch. Der Körper für sich kann nicht „denken“. Das Gehirn empfängt Daten und verarbeitet diese wie ein Computer. Wer erkennt die Daten? Wer schaut auf die Bilder? ICH! Aber M-ICH gibt es ja laut Metzinger gar nicht!

Weiter sagt Metzinger: „Es gibt keinen innersten Kern unserer Person und keine unwandelbare Seelensubstanz. Was es lediglich gibt, ist eine sehr spezielle Form der Darstellung von Information, die uns den Eindruck vermittle, als ob es so etwas wie ein Selbst gebe. Und unser Gefühl, ein einzigartiges Subjekt zu sein, ist ein abstraktes Datenformat.“

Somit hat er entdeckt, dass es tatsächlich IN unserem Körper kein ICH gibt. Und er hat bestätigt, was ich immer sage, dass wir zwar alle unterschiedliche Ausdrucksformen sind, aber eben kein individuelles bzw. persönliches ICH vorhanden ist. Und das dann tatsächlich dass ICH, mit dem wir uns identifizieren ( gleichsetzten ) das EGO ist, wie ursprünglich angenommen und benannt.

Da bin ich 100 Prozent bei Herrn Metzinger!

Was sagen denn nun die Hirnforscher dazu?

Der Hirnforscher Michael Gazzaniga sieht das ähnlich. Er hält wie Metzinger das Selbst für eine Illusion, derer wir uns nur deshalb nicht bewusst sind, weil wir ständig an unserer eigenen Geschichte für unser Leben basteln oder sie uns zusammen spinnen. So behauptet er, dass nicht allein das Gehirn über unser Bewusstsein bestimme, sondern umgekehrt würden auch „Bewusstsein und Geist, die von physikalischen Prozessen im Gehirn auf eine spezifische Weise hervorgebracht werden, ihrerseits dieses Gehirn bestimmen“. Anders ausgedrückt: „Das Gehirn wird vom Geist bestimmt, den es selbst hervorbringt.“

Das Gehirn erschafft oder produziert also einen Geist ( der physikalischen Prozessen entspringt ) und dieser bestimmt dann über das Gehirn. Aber WER ist sich all dessen bewusst? Das Gehirn? Der Geist? Der Körper? Oder ICH? Ach ja … M-ICH gibt es ja gar nicht! Wie lustig.

Und Bewusstsein ist demnach nichts anderes als ein physikalischer Prozess im Gehirn. So wie wenn Wasser verdampft oder Strom fließt. Dann sind alles … Gedanken, Ich – Bewusstsein, Gefühle ja nur Energie … so rein physikalisch. Auch nichts anderes, als was die Weisen sagen … Wir sind alle das Gleiche … und alles ist Energie.

Ich würde dieser Energie eine Intelligenz zu sprechen … aber ich bin ja kein Wissenschaftler.

Noch interesseanter wird es mit den Hirnforschern, so wie bei dem Neurobiologen Gerhard Roth, der nun auch noch die Seele mit ins Spiel bringt.

Zum Sitz der Seele sagt Roth in einem Interview folgendes:

Schon Platon hat vermutet, dass die Seele im Gehirn sitzt. Aber man hat damals etwas Mystisches darunter verstanden. Erst seit etwa 50 Jahren ist klar, dass die seelischen Funktionen mit Mechanismen und Zentren im Gehirn zu tun haben.

Zur Selle selbst meint Roth:

Alles, was wir empfinden, das ganze Sammelsurium von Gedanken, Wahrnehmungen und Vorstellungen, nenne ich „Seele“. Sie umfasst sehr viel mehr als der „Geist“. Nicht nur kognitive Vorgänge, sondern unsere gesamte Erlebnis- und Gefühlswelt. Das ist übrigens auch, was große Philosophen wie Descartes oder Kant unter der Seele verstanden haben.

Hier ist er wieder „auf dem Pfad der Weisen“ … Wir bestehen aus Gedanken und Gefühlen, Wahrnehmungen und Vorstellungen …

UND doch BIN ICH oder ICH BIN, bevor ein Gedanke, ein Gefühl oder eine Vorstellung erscheint und ICH IN auch ohne diese das ICH. ICH sehe das lles kommen und gehen? Wie kann das sein?

Zum Sitz des Bewusstseins äußerten sich auch andere Wissenschaftler, wie zum Beispiel D. Michael Czisch, Leiter Max-Planck- Institut Psychiatrie München:

Bewusstsein ist zum einen Selbstwahrnehmung … (sicher das Ich – Bewusstsein ) … zum anderen das Wach-Sein an sich … ( was für mich das reine Bewusstsein wäre ).

„Die Selbst-Wahrnehmung sitzt nicht in den Hirn-Regionen selbst, sondern sie ist das Ergebnis, wenn verschiedene Regionen im Gehirn in einem komplexen Netzwerk sinnvoll miteinander wechselwirken. Der Thalamus gilt als „Tor zum Bewusstsein“. Im Wachen werden Informationen durch den Thalamus weitergeleitet – unter Narkose oder im Schlaf wird diese Weiterleitung blockiert.

Das heißt aber nicht, dass nun im Thalamus das Ich oder das Selbst-Bewusstsein sitzt. Im Traumschlaf nämlich ist der Thalamus wiederum besonders aktiv, wenn auch das Bewusstsein eingeschränkt ist. So träumen wir manchmal in der ersten Person, also mit einer Ansicht von innen heraus; und mal träumen wir in der dritten Person, also so, als ob wir uns von außen beobachten. Daran ist wiederum der Parietallappen beteiligt. Dieser Teil der Großhirnrinde ist bekannt dafür, den Körper in einem Raum zu verorten.

Spannend – und noch komplexer – wird es, wenn man einen sogenannte luziden Traum hat: Dabei träumt man, aber man ist sich bewusst, dass man träumt. In diesem Zustand werden einige Teile der Hirnrinde viel aktiver als im gewöhnlichen Traum…

Deswegen muss man zusammenfassen: Es gibt nicht den einen Ort im Gehirn für das Ich oder das Selbst-Bewusstsein. Vielmehr ist es umgekehrt: Das Ich und das Bewusstsein setzen einen Zustand voraus, in dem unser Gehirn Informationen innerhalb eines komplexen Netzwerks sinnvoll verarbeiten kann.“

 

Wie schön, zu wissen, dass wir nichts wissen und alles kennen …

 

Das ICH, wie es im Allgemeinen gekannt und benannt wird, ist also nur ein Konstrukt, dass in unserem Gehirn entsteht und keine Beständigkeit hat. Das aber, was gefühlt weiß, dass es existiert, ist nicht dieses konstruierte persönliche ICH sondern das EINE, was vorher und nachher und immer ist und immer das Gleiche ist und nicht verändert wird oder wurde, noch wurde es je gefunden oder verloren. Es hängt von keinem Gehirn ab, obwohl es das Gehirn nutzt. Und es hängt von keinem Körper ab, obwohl es Körper nutzt. Und es wird nicht nachgewiesen werden können, weil der, der versucht es zu finden, ist es ja schon … eben nur sehr begrenzt und konditioniert. Eventuell ist es die absichtslose Absichtslosigkeit die es erfahren kann… ( Amane )

Auf diesem Gedanken ruht die Welt des ICH …

Verlangen

Nichts in dieser Welt ist außerhalb des Verlangens. Nichts ist, was nicht im Verlangen zum ICH in Beziehung steht.

Verlangen ist immer und überall, nie gestillt und allgegenwärtig.

Gegensätze sind Verlangen … sind Anziehung und Abstoßung. Liebe wie Haß in all seinen Formen. Es ist das, was Körper und Geist zur Tat treibt, sich zu nähren …

Verlangen bringt M-ICH in die Welt und Verlangen hält M-ICH in der Welt gefangen.

Verlangen entsteht durch Ur-Sprung und Ur-Teil, durch Ent-Zweiung … und verlangt nach Ein-igung.

Die ICH-BIN-Heit aber hält das ICH und NICHT-ICH auseinander, ur-teilt in ICH und NICHT-ICH und strebt durch Verlangen zur EIN-igung und bringt doch nur Ent-Zweiung.

Durch den Ur-Sprung ab-geschieden, unter-scheidet ICH … in ICH und die Welt … in ICH und NICHT-ICH.

Aus der Er-Schein-ung ICH und NICHT-ICH wird Ver-Langen … aus Verlangen wird die Tat.

So wird Tat und Duldung … Ursache und Wirkung … So wie ein Schlag vom Objekt abprallt und M-ICH wieder trifft, so ist die Wirklichkeit aus Ursache und Wirkung. Wirkung und Rückwirkung.

Ausgleich, Vergeltung … ewige Ge-Recht-igkeit … Wirklichkeit dieser Welt … der Welt des ICH.

Ursache und Wirkung er-scheint mit dem Zerfall in ICH und NICHT-ICH.

Empfindet ICH die Ur-Sache seiner Tat in S-ICH und sieht die Wirkung seiner Tat im Außen als Wider-Stand im NICHT-ICH … so wird der Widerstand im NICHT-ICH zur Ursache in der Tat des NICHT-ICH im ICH wahr-genommen. Ursache wird Wirkung und Wirkung wird Ursache.

Was ICH im NICHT ICH als fremde Ursache und Wirkung wahr-nimmt, nennt es selbst beteiligt Willen und Unwillen. Je nachdem, was ICH als Willen oder Unwillen in S-ICH beur-teilt, unterscheidet es was EINES ist.

EINS ist, was ICH will-kürlich unter-scheidet. EINS ist Tat aus S-ICH und Wirkung auf S-ICH. So nennt es tuend die Ursache was es erleidend die Wirkung nennt.

Schein-bare Zweiheit einer Ein-heit … durch zwei-fache Benennung des Selben.

Vor dem ICH er-scheint, was zeitlich ist … zerstückelt in eine lineare ineinander greifende Kette in Ur-Sache und Wirk-ung.

Was in S-ICH eines ist er-scheint uns in unserer zeit-räumlichen Wahrnehmung getrennt … aus-gedehnt in sichtbarer Aus-ein-ander-folge.

So wird wahr-genommen, als seien der Zerfall in Ur-Teil und Gegen-Teil, in Zu-Stand und Gegen-Stand, in Folge und Folg-lichkeit real.

Doch wenn es angenommen wird, dass keine Zeit an S-ICH ist, so ist kein Raum … So ist keine Ursache noch Wirkung … keine Ur-sächlich-keit.

Die Annahmen der Ur-sächlichkeit: „weil“ meint „der Weile“ … die Zeit. Und „der Weile“ ist zur Selben Zeit NICHTS.

Die Annahme der Ursächlichkeit: „darum“  mein „da-herum“ … den Raumden Ort. Und darum ist am selben Ort NICHTS.

Schein-bare Zweiheit zur selben Zeit und am selben Ort IST EINS.

Die schein-bar bedingenden und folgernde Worte aller Sprachen besagen somit: In Zeit und Raum zusammenfallende Er – Schein – ung.

So wird aus Ursächlichkeit und Folge der Fluss lückenloser Empfindung im ICH … zum endlos aus S-ICH geschaffenem Gegen-Stand.

Illusion …

 

ICH und NICHT ICH …

ICH  empfindet S-Ich unmittelbar wissend und als eigen erkannt im inneren Zustand.

Das eigene Ver-langen, Wille und Widerwille werden zum Nicht – ICH.

So entsteht die Welt als Ur – Sache und Ein – Bildung mit Zeit und Raum – vorgestellt als NICHT – ICH.

NICHT – ICH wird als „fremd“ er-kanntwahr-genommen als Gegenstand … als eines anderen fremden Willen mit Wirkung und Kraft als Notwendigkeit der Vorstellung in Zeit und Raum … als gewordenen Welt.

ICH verlangt durch Ur-Sprung ( außer S-ICH ) und Ur-Teil ( in Teile getrennt ) nach dem Gegen-Teil. So wird ICH zum Verlangen … allein durch den Gedanken … die Vorstellung des Ur-Sprung und Ur-Teil.

Jedes Verlangen hat Bedürfnis, Mangel, Bedrängnis, Sehnsucht, Furcht, Not und Hoffnung als An-Nahme ( angenommen, annehmen ). Es be-ruht auf Zwie-Spalt der Seele, auf Ur-Sprung. So ist alles Verlangen das Verlangen nach Einheit, Einigung mit S – ICH.

Auf Grund des Ur-Sprung, des Ur-Teil lebt ICH außer S-ICH. So scheint ICH getrennt von S-ICH und begehrt nach S-ICH.

Alles Getrennte in dieser Welt will sich EIN-en, ver-ein-en … will sich ver-binden, ein-binden … will sich einverleiben und nähren um EINS zu werden. Alles in dieser Welt lebt durch Nahrung … durch Nährung … durch Ein-ver-leibung und durch An-Eignung. So lebt alles ICH durch ein anderes und kein ICH lebt ohne NICHT-ICH.

In dieser Welt nimmt ICH sich beschränkt wahr und sucht Un-beschränkt-heit. Es nimmt sich unvollkommen war und sucht Vollkommenheit. Es verlangt nach Allumfassen und All-einheit.

Es verlangt M-ICH!

Solange ICH ist, wird es verlangen und wollen, wird jagen und erbeuten, wird fressen und gefressen werden, wird aneignen wollen, wird lieben und hassen … wird wider allem NICHT-ICH stehen und allem NICHT-ICH Feind sein. Kein Aus-Weg, solange ICH das Heil im ICH sucht. Nur Selbst – SUCHT.

Zwischen ICH und ICH ist ewiger Wider-stand und ewiges Wirken. Die Wirk-lichkeit dieser Welt ist ewiger Kampf.

ICH verlangt ständig nach dem, was es NICHT zu sein scheint. Und ist das Verlangte erreicht, so ist es voller neuem Verlangen, weil nichts in dieser Welt es GANZ machen kann.

ICH ist endloses, ewiges Verlangen.

Es jagt nach sinnlich sinn-losen Zielen. Denn alles Verlangen ist Verlangen nach S-ICH selbst. Kein Selbst-loses Verlangen.

Kein ICH ist leer von Verlangen, denn Verlangen erfüllt, bewegt und beseelt das ICH.

ICH ist das Verlangen nach S-ICH.

ICH ist das Verlangen an S-ICH.

Verzehrte Wahrnehmung …

Mein Zustand vor der „Trennung“ oder … dem „Trennungsgedanken“ ist der Zustand, indem nichts „be-nötig-t“ wurde.

ICH BIN …bevor der Gedanke, WAS ich bin oder die Erinnerung, dass ich bin erscheinen kann.

Vor dem ich bin dies oder das oder jener oder jenes ist immer ICH BIN.

ICH brauche also nicht weiter an die Trennung „glauben“, es sei denn, ich entscheide mich dazu.

So kann sich alles augenblicklich auf – lösen, weil es sich lediglich um meine Fehl – Wahrnehmung handelt, begründet in der Vor – Stellung von Getrennt – SEIN. Oder ich halte weiter daran fest.

So wie ich in Träumen sehe und glaube, dass sie wirklich sind. Niemals käme ich im Traum auf den Gedanken zu sagen, dass der Traum nicht „echt“ wäre und ich würde mit jedem, der mich im Traum von der Tatsache überzeugen will, dass ich träume, bis aufs Messers Schneide streiten!

Es heißt nicht umsonst in der Bibel, dass Adam in einen tiefen Schlaf viel … aber NIEGENWO wird sein ERWACHEN erwähnt … Es hat noch kein Erwachen stattgefunden!

Und es wird nicht stattfinden für m-ich, solange ich projiziere … mir vor-stelle, weil ich an dem Gedanken der Trennung festhalte.

Erst nachdem der tiefe Schlaf auf Adam gefallen war, konnte er Alpträume haben.

Solange ich glaube, dass meine Irrtümer wirklich stattgefunden haben … ( der erste Irrtum ist der Glaube an die Trennung, der Glaube an ein persönliches ich ) … bin ich immer noch im Traum.

Und selbst das Licht der Erkenntnis, dass mein Glaube an die Trennung ein Irrtum ist, kann mir wie ein Licht im Traum erscheinen und mich ängstlich machen.

Folge ich jedoch dem Licht, erwache ich aus dem Traum, werde diesem nicht länger so viel Bedeutung geben und kann ihn erkennen, als das was er ist. Ein Traum.

Diese Erkenntnis macht mich nicht frei. Sondern sie zeigt mir, dass ich frei bin und es schon immer war.

Der Glaube an die Trennung ist der einzige Irrtum, den es zu berichtigen gilt. Dieser Glaube an die Trennung wäre niemals aufgekommen, wenn meine Wahrnehmung nicht verzehrt und ich mich daher mit etwas identifiziert hätte, was es nur im Traum gibt.

Der „erste“ Irrtum …

Die einfachste und beste Art der Meditation … ich selbst würde es nicht unbedingt Meditation nennen … ist, dieses natürliche Gefühl von Sein wahrzunehmen.

Dieses Gefühl „Ich existiere!“. Alle Wesen kennen dieses Gefühl.

Und ich meine hier nicht die Worte in Deinem Kopf. Ich meine dieses intuitive Gefühl, dieses gefühlte Wissen, wenn Du morgens erwachst und weißt: „ICH BIN!“ … bevor Dein Verstand irgendetwas dazu tut.

Dieses Gefühl von Präsenz. Die Art und Weise, die Dir zeigt: „Ich lebe!“.

Niemand „gibt“ Dir dieses Gefühl oder bringt es Dir bei. Und niemand kann es Dir nehmen.

Es ist die Sprache der Lebenskraft in Dir, des Bewusstseins, reines Gewahrsein: „Ich bin“.

Dieser innere Puls…

Erst nach diesem Gefühl, nach diesem intuitiven Gewahrsein kann die Wahrnehmung von anderen Dingen, Erscheinungen, Gefühlen stattfinden. Denn dies ist die erste Manifestation des Absoluten im Tanz der Mehrheit und Vielfalt. Erst muss dieses Gefühl von „ICH BIN“ oder „ICH“ da sein, bevor etwas „anderes“ wahrgenommen wird.

DAS kannst Du prüfen.

Wenn Du sagst: „Ich“, dann ist dieses ICH reines Bewusstsein im ersten Moment. Es ist das göttliche Prinzip in seiner reinsten Form. Es ist alles da! Es offenbart sich selbst im erwachten Zustand.

Es manifestiert sich selbst als „ICH“.

Und sobald dieses Gefühle von „Ich bin“ er-Scheint, ver-bindet es sich mit dem Körper, beginnt sich mit ihm zu identi – fizieren ( gleich setzen, identisch machen) … und interpretiert es als: „Ich bin dieser Körper“.

Weil Du es so gewohnt bist, es so gelernt hast und es glaubst!

Damit beginnt die Be-Grenzung und Trennung! Mit allem, was Du dem ICH hinzu fügst, verminderst Du es … begrenzt Du es … trennst Du  es … machst Du ein“ICH „und das „andere“.

Du bist „ICH BIN“ … reines Bewusstsein … und alles ist darin enthalten und geht daraus hervor … Da gibt es kein anderes, kein „ICH“ und die Welt …. kein „ICH“ und Gott … kein „ICH“ und das Gute und Schlechte.

Aber zurück zum ersten Irrtum.

Wenn sich dieses Körpergefühl, maniFESTiert, beginnt die Identifikation als „m-ich“, als ICH plus irgendetwas … die Person …

Damit ist die verkörperte Version Deines ICH entstanden aus dem reinen intuitiven Gefühl „ICH BIN“.

Die Wahrnehmung von diesem „Ich bin dieser Körper“ ist eines der ersten und tiefsten Konditionierungen und Glaubensmuster unseres Lebens! Der erste große Irr-tum. Ein tiefes energetische Muster, indem Du fest steckst, verwickelt bist und welches Du jeden Tag erneuerst und verstärkst, wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist.

Warum es sich so real für Dich anfühlt, dass Du diese Person bist? Für Dich scheint es real, denn der Weg zur Person führt durch die Konditionierung zur Illusion „ICH bin diese Person … dieses biologische Körper-Verstand-System.“ Du kennst nichts anderes. Weil Du nicht gelernt hast, das alles zu hinterfragen und genau anzuschauen und zu prüfen.

Aller, was er-scheint geht aus reinem Bewusstsein hervor. Bewusstsein muss zuerst da sein … erst dann gibt es ein ICH, welches andere Dinge wahr – nehmen kann.

Ohne Bewusstsein gibt es nichts. Es ist das wichtigste und alles andere bildete sich in ihm ab und kommt aus ihm hervor. Du kannst Bewusstsein nicht finden irgendwo da draußen.

Du musst realisieren, dass dieses Bewusstsein sich nur durch die Konditionierung hin zu einem limitierten Körperbewusstsein entwickelt hat und nun versucht, nach Bewusstsein Ausschau zu halten. Das ist absurd, oder?

Das wonach Du suchst, ist das, wovon aus Du schaust.

Der tiefe Glaube „ICH bin dieser Körper … diese Person“ ist der berühmte Schleier, von dem so viel gesprochen wurde. Der Vorhang des Vergessen. Kann es so einfach sein?

Ja!

Also beobachte und erkenne … Wann beginnt die Identifikation mit dem Körper und Wer bist Du, wenn Du das beobachten kannst?

Aufmerksamkeit …

Wenn es eine Bewegung benötigt von Dir zu Deinem Herzen, dann verwendest Du gedanklich zwei …

Dich und Dein Herz.

Welche Position hast Du aber wahrhaftig inne?

Wenn Du zu Deinem Herzen, Deinem innersten Wesen schaust, machst Du eine bestimmte Erfahrung.

Wenn Du feststellst, dass in Deinem Inneren reines Gewahrsein ist, dann ist es das, was Du bist. Der Beobachter von allem.

Drehe D – ICH also einfach um … in Deinem wahren Herzen ist Dein Sitz. Was ist nun der Unterschied?

Du machst aus dieser Position eine andere Erfahrung.

Du hast Deine Position geändert indem Du Dich nicht mehr als Person, als Körper und Verstand identifizierst sondern mit Deinem Gewahrsein. Und diese Veränderung der Position verändert Deine Erfahrungen. Darum wird auch immer gesagt: „Ändere erst Dich selbst, dann ändert sich alles im Außen.“

Wenn Du also nach „Innen gehst“ und Dich als Beobachter wahrnimmst, dann ist Gewahrsein da … dann bist Du als Gewahrsein da. Und so kann alles fließen und ohne Absicht betrachtet werden.

Und nun kommt die Frage?

Ist dies eine Wahl, die Du machen musst, um in Dein Innerstes zu gehen? Wo Du dann für lange Zeit verweilen kannst, bis irgendetwas Dich dort wieder heraus holt? Ist das wahr?

Oder kannst Du auch das beobachten?

Nur wenn Deine Aufmerksamkeit, die Du mit „mein Selbst“ beschriftet hast, sich dem Inneren zuwendet, dann fließt alles harmonisch. Denn das „ICH“, das sich dem Innersten, dem Herzen zuwendet, ist Deine Aufmerksamkeit. Das Innerste, das Herz, bist Du!

Nur wenn Deine Aufmerksamkeit, die „normalerweise“ der äußeren Welt zugewandt ist, die Gefühle analysiert und nach Erfahrungen Ausschauh hält … wenn diese sich dem Inneren zuwendet, welches Dein wahres Selbst ist, dann ist alles in Frieden.

Richtet Deine Aufmerksamkeit sich nach außen, nennt man das Erfahrung … womit immer sie sich auch beschäftigt, wird als Deine Erfahrung registriert. Wenn sich Deine Aufmerksamkeit Deiner inneren Präsenz zuwendet, ist die Erfahrung Harmonie und Frieden.

Warum sage ich nun: „Deine Aufmerksamkeit“, wenn doch die meisten Menschen sagen würden: „Wenn ich mich nach innen wende“?

Weil es ein Unterschied ist, ob Du Dich mit dem identifizierst was sich nach innen und außen wendet, oder mit Betrachtung von all dem. Identifizierst Du Dich mit der Aufmerksamkeit, wirst Du Dich getrennt fühlen. Und Du gibst damit Deine Kraft an den Aspekt Aufmerksamkeit ab. Dementsprechend werden Deine Erfahrungen sein.

Wenn Du aber die Bewegung der Aufmerksamkeit wahrnimmst, erfährst Du Freude. Auch das kannst Du beobachten. Das ist das Bedeutende an Gewahrsein. Es ist alles nur eine Art Spiel. Und der Beobachter all dessen erfreut sich daran. Denn er ist da, bevor alles andere erscheinen kann.

All das können wir prüfen und erleben, wenn wir still und gewahr sind.

*

If it takes a movement from you to your heart, then you use two …

You and your heart.

What position do you really hold?

When you look at your heart, your innermost being, you make a certain experience.

If you realize that in your inner being is pure awareness, then that is what you are. The observer of everything.

So just turn around … in your true heart is your seat. What is the difference?

You make a different experience from this position.

You have changed your position by not identifying yourself as a person, as a body and mind, but with your awareness. And this change in position changes your experience. That is why it is always said: „Change yourself first, then everything changes in the outside.“

So if you go „inside“ and perceive yourself as an observer, then awareness is there … then you are there as awareness. And so everything can flow and be considered without intention.

And now comes the question?

Is this a choice that you have to make to go to your core? Where can you stay for a long time until something gets you out there? Is that true?

Or can you watch this also?

Only when your attention, which you labeled with „my self“, turns to the heart, everything flows harmoniously. Because the „I“, which turns to the heart, is your attention. The innermost, the heart, that is what you are!

It is only when your attention, which is „normal“ to the outer world, analyzes emotions and looks for experiences … when it turns to the inner being, which is your true self, everything is at peace.

If your attention is directed to the outside, you call this experience … whatever it is, is recorded as your experience. When your attention turns to your inner presence, the experience is harmony and peace.

Why do I say, „Your attention,“ when most people would say, „When I turn inside?“

Because it is a difference, whether you identify with what turns inside and out, or with consideration of all that. Identify yourself with the attention, you will feel separated. And you are giving your strength to the aspect of attention. Accordingly your experiences will be.

But if you perceive the movement of attention, you experience joy. You can also watch this. This is the most important of awareness. It’s all just a kind of game. And the observer of all this is delighted. Because he is there before anything else can appear.

We can test and experience all this when we are still and aware.

Die Illusion der Trennung …

Die Illusion der Trennung erweckt in uns eine Art göttlichen Kummer, der tief in uns steckt und eine Sehnsucht hervor ruft … Und so haben wir die Möglichkeiten vieles auszutesten.

Ein Weg ist es, unsere Befürchtungen zu dramatisieren und sie so zu einem Tanz zu machen, um die Angst, den Schmerz und die Traurigkeit zu verherrlichen.

Ein anderer Weg ist es, die Gefühle und die Selbsterkenntnis zu verweigern.

Es spielt keine Rolle, welchen Weg wir gehen. Wir leiden unter beiden. Der Verlust des wahren Selbst bleibt so immer präsent. Und es ist wirklich wichtig für jeden von uns, das Gefühl der Verlorenheit wahrzunehmen und zu erkennen, wie sehr diese tiefe Traurigkeit verdeckt wird mit Aktivitäten im Außen und der Angst vor weiteren Verlusten.

Im Tanz der Erscheinungen und Objekte ( materielle Welt ) wird der eigentliche Verlust verdeckt. Und auch in der „spirituellen“ Welt gibt es eine Menge Humbug, was den Ruf des Herzens  und den Schmerz abdecken soll.

Da ist also viel Aktivität um das Echo dieser Verlorenheit zu übertönen. Aber das funktioniert nicht auf Dauer. Und dann sind da die Versprechen der „spirituellen“ Welt und eventuell eine überraschende Sekunde des Wahrnehmens der Öffnung des un – schuldigen Herzens und die innere Verbundenheit mit der Wahrheit des Seins.

Und so entsteht ein Verlangen des Gewöhn-lichen, es nicht wieder zu verlieren. Aber das ist nur ein Trick im Spiel der Verlorenheit. Und was dem Gewöhn-lichen folgt ist eine Simulation von dem, was angesammelt wurde.

Jeder hat dieses Gefühl schon einmal kennen gelernt. Und jeder spielt dieses Spiel von Sammeln und Verlieren. Und darin ist jeder tatsächlich verloren.

Also lass uns dieses Spiel einfach nicht mehr spielen.

ICH spricht mit S-ICH …Ein Auszug

 

 

 ICH spricht mit S-ICH  … ein großer Monolog.

( Wenn Bewusstsein spricht … )

Ein Handbuch für die Selbsterforschung

…..

So ward ICH gefunden …

ICH lade Dich ein mit mir die einzig wichtige Untersuchung zu unternehmen, die fundamentalste Prüfung anzunehmen, die notwendig ist … und mit mir gemeinsam zu „schauen“, wo sehen nichts mehr bringt.

Wer bin ICH? … ICH BIN Bewusstsein …  ICH BIN DAS … und weiß … dass ES das EINZIGE ist, das ewig konstant ist.

Ich werde nichts von Reichtum und Fülle erzählen oder versprechen, dass ICH erschaffen, manifestieren oder zaubern kannst, denn das alles brauche ICH nicht … und vielleicht hast Du schon die Erfahrung gemacht, dass es so nie funktioniert

 *

Es gibt nichts außer Bewusstsein.

Jedes Ereignis, jeder Gedanke, jedes Gefühl … sind Bewegungen im Bewusstsein, erzeugt von Bewusstsein.

Wenn alles Wasser ist, dann stellt sich nicht die Frage eines Wassertropfens, der die Feuchtigkeit des Wassers sucht – oder sich mit dem Wasser vereinigen will.

( Ramesh Balsekar )

 *

Ich danke allen Menschen, denen ich in den letzten 48 Jahren begegnet bin, für Ihre Unterstützung. Ob bewusst oder unbewusst, alle haben dazu beigetragen, mich auf meinem Weg zu unterstützen.

Ich verneige mich in tiefer Demut vor dem Leben, welches ich nicht mehr leben wollte und  beendet habe. Der Tod meines Egos war die Freiheit für mein wahres Selbst.

Und hier ICH BIN!

*

 Die Untersuchung beginnt

 Immer noch angekettet …

Sobald erkannt wird, dass wir Bewusstsein sind, verschwinden die Illusion und der Gedanke des Getrenntseins, welche die Ursachen allen Leidens und gebunden Seins sind.

Du bist immer noch fest angekettet? Deine Vorstellung von Dir als Person mit all ihren Wünschen und Suchen ist fest gebunden an die Vergangenheit und erwartet ihre Befreiung von der Zukunft?

Zeig mir die Vergangenheit! Wo ist sie? Kannst Du sie festhalten, in einen Schrank oder einer Kiste?

Und die Zukunft, wo ist sie? Gib sie her, wenn Du sie hast. Oder hast Du sie eingepackt in einen Karton?

Diese Dinge gibt es nicht. Sie existieren nur als Vorstellungen, als Bilder, als Ideen und Konzepte und Du bindest Dich an sie, weil Du Dir ein Bild, eine Vorstellung von Dir geschaffen hast als persönliches Ich, als Körper mit Verstand … und nun?

Du wirst beherrscht von diesem irreführenden Glauben, Du wärst Person, Körper, Verstand … beherrscht vom Glauben an Geburt und Tod … all dies verhindert, dass Du erkennst, wer oder was Du wirklich bist.

Aber erkenne: nur als Person … nur durch Deine Vorstellung, diese Person, dieser Name zu sein … bist Du an all diese Glaubensmuster und Konditionierungen gebunden.

Ich biete Dir hier kein neues Konzept an. Ich nehme Dich an die Hand und schaue mit Dir gemeinsam, bis alles durchschaut ist, was Du nicht bist und nicht sein kannst.

 *

Was ist ICH?

Das sollten wir als erstes zusammen untersuchen, damit wir wissen, wovon wir reden, wenn wir sagen: „Ich bin“.

Wir müssen gar nicht so viele Dinge lernen, studieren und wissen. Das macht uns manchmal nur konfus. Wir müssen nur die richtigen Dinge wissen. Du brauchst keine 100 Schlüssel, um ein einziges Schloss zu öffnen. Du brauchst nur den richtigen Schlüssel.

Ich möchte mit Dir gemeinsam den passenden Schlüssel finden, um Dir Deine wahre Natur zu zeigen. Und ich behaupte, dass das sehr einfach ist.

Aber! Es ist nicht leicht.

Was Du suchst ist bereits hier!

Als erstes zeige ich Dir eines der grundlegendsten Prinzipien unseres Lebens, dass Du natürlich nach prüfen kannst, wie alles, was ich Dir hier im Folgenden sagen werde.

In jeder Sprache dieser Welt gibt es das erste Wort, das da sein muss, bevor irgendetwas anderes folgen kann, was man kommunizieren oder ausdrücken möchte. Keine Gedanke, keine Vorstellung ist möglich ohne das Wort „Ich“. Der Sinn von „Ich bin“ ist in jeder Sprache zuerst da. Du und jeder andere Mensch hat zuerst das Gefühl von „Ich bin“ oder „Ich existiere“ als jemand, der lebt, wahrnimmt, kommuniziert …

Nur wenn dieses Gefühl, dieser Sinn von „Ich“, dieses intuitive Wissen da ist, kann das Gefühl oder der Sinn von „Du“ und „anderen“ kommen. Dieses „Ich“ muss zuerst auftauchen, bevor ein „Du“ da sein kann.

Denn das „Du“ bekommt seine Bedeutung aus dem Gefühl von „Ich“. Das ist die grundlegendste Tatsache aller Sprachen und allen Denkens.

Du kannst es prüfen. Dieses „Ich“ ist das Subjekt hinter allem, was Du sagst oder denkst. Tausend Sprachen und abertausend Worte … und keines davon hat irgendeine Bedeutung ohne dieses „Ich“.

Wer spricht? Wer versteht? Wer denkt? Wer lebt?

Das ist immer „Ich“. Das ist auch das wichtigste Prinzip der Selbsterfahrung, des Selbst – Bewusstseins … selbst wenn niemand anderes in der Welt existiert außer Dir.

Du bist Dir Deiner selbst gewahr. Du bist Dir dieses Gefühls gewahr „Ich bin“, sogar ohne Worte ist es das erste, was Du „weißt“. Bevor Du etwas anderes wissen kannst.

Von wo bekommst Du dieses Gefühl „Ich bin“?

Deinen Namen bekommst Du von Deinen Eltern. Aber keine Eltern nennen ihr Kind „Ich“.

Du weißt also intuitiv „Ich bin“. Und als Baby gibt es auch kein anderes Wissen in Dir außer „Ich“. Du kennst nicht mal das Wort. Du hast nur ein Gefühl Deiner Selbst.

Nun geben Dir Deine Eltern einen Namen und nennen Dich „Paul“ oder „Marie“ und sie rufen eine Weile immer wenn sie Dich sehen „Paul“ oder „Marie“. Aber du als Baby weißt nicht, dass Du „Paul“ oder „Marie“ bist. Du weißt nichts. Du reagierst auf Wärme, liebevolle Berührungen und Nahrung wie der Muttermilch. Du hast keine Ahnung, dass es Milch heißt. Und Du hast auch keine Ahnung, was das Wort Mutter oder Vater bedeutet. Aber Du bist Dir Deiner/s Selbst gewahr und spürst Dinge, die Dir angenehm oder unangenehm sind.

Das Bewusstsein beginnt sich zu entwickeln. Das erste ist das Selbstgewahrsein oder Selbst – Bewusstsein. Das Gefühl „Ich bin“. Dies ist das erste Wissen. Noch ohne Worte.

Das werden wir ständig wiederholen, weil es das grundlegendste Prinzip, die Essenz, die Quelle aller Sprachen und alles Wissens ist.

„Ich“ ist das, was spricht, was hört, was lebt. Es ist das was denkt „Ich sterbe“ oder „Ich komme“ und „Ich gehe“. Es ist immer und überall.

Dieses „Ich“ braucht einen Körper, um sich in der materiellen Welt auszudrücken und um Erfahrungen zu machen über die Sinneswahrnehmung. So kommt die Verbindung zustande, dass alle Dich als Körper ansehen und Du dieses auch ständig gesagt bekommst. Jeder zeigt auf Deinen Körper und sagt: „Das ist Paul. Ist er nicht süß?“ oder „Das ist Marie. Sieht sie nicht wunderschön aus?“. Und so entsteht in Dir das Gefühl von „Ich bin dieser Körper“. Wenn Du als Baby nun gelernt hast, dass Du dieser Körper bist, gründet all Dein Wissen auf dieser falschen Annahme „Ich bin dieser Körper!“.

Das ist der Verlauf des Wissens und des sprachlichen Ausdrucks. So beginnt das „Denken“ von „dies ist mein Vater“ und „dies ist meine Mutter“. Ansonsten hätten das Wort Vater und Mutter keine Bedeutung. Die Eltern gebären ihr Kind und das Kind gebiert sprachlich die Eltern. Denn ohne dass ein Kind geboren ist, kann Vater oder Mutter nicht sein. Erst wenn das Kind da ist, gibt es auch Eltern.

Also Selbst – Gewahrsein oder Selbst – Bewusstsein ist da. Und danach kommt weiteres Wissen wie zum Beispiel: „Ich bin ein Mädchen, eine Frau“ oder „Ich bin ein Junge, ein Mann“. Aber da man dem Kind beigebracht hat, dass dieser Körper Paul ist, glaubt Paul nun auch, dass er dieser Körper – Typ ist. So beginnen die ersten „Konzepte“ zu entstehen, die ersten Vorstellungen, von dem was Du bist. Denn das ICH BIN ist nicht der Körper. Das ICH BIN ist ein intuitives Wissen, ein Gefühl, ein Gewahrsein = Bewusstsein. Du magst es Seele nennen oder reinen Geist. Dieses Gefühl von SEIN. Es ist kein Objekt.

Es ist Bewusst(es) – Sein. Dies ist das erste Etwas. Du kannst auch nicht sagen: „Ich bin nicht!“, denn um das sagen zu können, musst Du sein. Also BIST Du.

Wir haben nun erkannt, dass ICH BIN nicht der Körper ist und ebenso nicht eine von diesen Vorstellung wie zum Beispiel: „Ich bin ein Mädchen und Mädchen tragen rosa Kleider.“ Oder „Ich bin ein Junge und Jungen tragen blaue Sachen.“ Oder „Meine Eltern sind dies oder das …“ oder „Ich bin ein Moslem, ein Christ ….“ So erkennen wir die Entstehung von Konzepten und Vorstellungen. Das ICH BIN, das nichts von all diesen Konzepten und Vorstellungen ist, nimmt diese für sich als wahr an. Und so wird eine Identität geformt aus diesen ganzen Dingen, die auf der falschen Vorstellung von „Ich bin dieser Körper“ beruhen.

Jede Identität ist einzigartig. Jeder Umstand ist einzigartig. Genauso, wie Du einzigartige Träume im Schlaf erlebst. Selbst Dein geliebter Partner kann niemals denselben Traum mit Dir träumen. Auf die gleiche Weise ist Deine Wahrnehmung des Lebens einzigartig. Das, was Du fühlst, austestest und denkst, wie etwas ist, ist einzigartig. Und diese Einzigartigkeit ist nicht konstant. Sie verändert sich ständig. Und auch die Art und Weise, wie Du Dich selbst betrachtest, ist nicht stabil. Dein Modus, Deine Gefühle … alles verändert sich.

Wir leben alle auf einer Erde. Wir alle, Milliarden von Menschen, haben dasselbe Haus, genannt Erde. Und nun gibt es hier alle diese einzigartigen Wesen mit einem persönlichen „ICH“ bestehend aus dem was Du glaubst zu sein.

So lass uns zurück kommen zu dem Gefühl „ICH BIN“.

Niemand gibt Dir dieses Bewusstsein oder sagt Dir etwas darüber. Es ist das Synonym für Existenz. Es ist der Weg, wie Bewusstsein, was wir vom Grunde her sind, in einem Körper erscheint. Das ist „ICH existiere.“

Wenn „ICH“ nicht existierst, dann existiert auch nichts anderes. Nur durch das Bewusstsein von „ICH BIN“, erscheinen auch andere Dinge im Bewusstsein. Dann bekommt das „ICH BIN“ ein Gefühl für „Du, „die Welt“ und „andere“. Dann kannst Du Leben, Zeit und Veränderung wahrnehmen. Du bist der Zeuge und Beobachter von allen anderen Dingen. Sie alle zeigen sich Dir, in Dir als Bewusstsein. Bewusstsein nimmt all dies wahr. Aber eines scheint zu fehlen. Nämlich dass wir vergessen haben, wie wichtig WIR sind, um die Welt, das Leben und all die anderen Dinge wahrzunehmen.

Jedes Ding ist abhängig von Deiner Wahrnehmung. Jedes Ding ist abhängig davon, wie Du es wahrnimmst. Das ist Deine Wichtigkeit, Deine Bedeutung.

Irgendwann fühlst Du, dass Du viele Dinge lernst und studierst, dass Du viele Dinge glaubst oder nicht glaubst. Und am Ende erfährst Du eine Welt gemäß Deinem Selbst und nur übereinstimmend mit Deinem Selbst. Gemäß Deinen Konditionierungen, dem was Du glaubst.

Noch mal zur Wiederholung:

Wir sagen „ICH“ … Ich denke … ich glaube … ich will … ich mache … ich akzeptiere nicht … ich … ich … ich!

Und dann frage ich Dich: Was genau ist „ICH“? Und vielleicht kannst Du mir jetzt schon antworten: „Ich bin Bewusstsein“. Es mag für Dich noch nicht wahr sein. Aber nach unserer obigen Betrachtung, wäre es eine korrekte Schlussfolgerung. Es mag erst mal nur ein Wort für Dich sein.

*

Die Suche nach der Quelle …

„Ich bin Paul“ … Was meint Paul damit. Was zur Hölle ist Paul? Das ist nur ein Name, ein Wort. Das „Ich bin“ ist da, bevor der Name erscheinen kann. Das „Ich bin“ gibt diesem Namen eine Bedeutung. Ohne das Bewusstsein von „Ich bin“ hat der Name keinerlei Bedeutung. Es ist also das „ICH BIN“, das einen Namen annimmt.

Du kannst Deinen Namen ändern, Du kannst ändern was Du glaubst. Deine Religion, Dein Land, Deine Ideen. Aber etwas in uns … etwas ganz fundamentales bleibt unverändert. Wir wollen herausfinden, was DAS ist.

Nicht intellektuell, sondern experimentell. Denn wenn wir das nicht herausfinden, werden wir uns ruhelos fühlen, immer auf der Suche.

Der Mensch hat Vorstellungen von Dingen, die ihn glücklich machen würden. Und er versucht diese Dinge zu bekommen und zu erreichen. Aber schon nach einer kurzen Weile, machen ihn diese Dinge nicht mehr glücklich und er sucht nach dem nächsten. Aber alle Dinge dieser Welt befriedigen ihn nicht auf Dauer. Alles ist nur für eine Weile und nur in der Zeit. Was bedeutet das mit der Zeit?

Lass mich Dir erklären … Wir bestehen sozusagen aus drei Aspekten. Der physikalische Aspekt ist der Körper. Der Körper wird geboren zu einer bestimmten Zeit, lebt innerhalb einer bestimmten Zeit – Spanne und stirbt zu einer bestimmten Zeit. Das ist unser Aspekt innerhalb der Zeit mit Geburt, Leben und Tod.

Bei dem Verstand, dem zweiten Aspekt, ist es ebenso.

Der Verstand stellt eine Verbindung zwischen dem Bewusstsein ( dass Du bist ) und den Gedanken, Erinnerungen, Vorstellungen  ( woraus der Verstand gebildet wird ) und so weiter her. Das alles befindet sich innerhalb der Zeit.

Wenn wir ganz genau sind, ist das alles sogar ausschließlich vergangene Zeit, denn Du kannst Dich nur erinnern an das, was war. Und Du kannst nur denken, was Du kennst und erlebt hast. Und Du kannst Dir nur vorstellen, was Du kennst und erlebt hast. Du kannst dir niemals das Unvorstellbare, das Unbekannte vorstellen oder das JETZT. Versuche es. Du wirst erkennen, dass es tatsächlich so ist.

Ich sagte schon … alles, was Du hier liest, kannst Du nachprüfen.

Also gehört das alles zuvor erwähnte in die vergangene Zeit. Und es ist ebenso nicht beständig und immer in Veränderung.

Nun zu unserem dritten Aspekt. Das, woraus der Körper und der Verstand „erwachsen“, dass von wo sie kommen, wo sie wahrgenommen werden … die Quelle von beiden … das ist das wahre Selbst. Und dieses EINE ist das Ziel aller spirituellen Suche. Die Suche nach der Quelle, nach dem Ursprung.

Diese Quelle ist nicht begrenzt, selbst wenn sie sich in einem Körper zu befinden scheint. Es bleibt die unendliche Quelle, die sich durch diesen Körper und mit diesem Körper innerhalb der Zeit ausdrückt.

Wir lernen tausend Dinge. Aber was immer wir auch lernen oder glauben … All das kommt nach dem „ICH“- Gedanken, dem ersten Erscheinen, dem Erstgeborenendem dynamischen oder kreativem Bewusstsein. Dieses kreative oder dynamische Bewusstsein entstammt aus dem tiefen Bewusstsein, der Quelle, die nichts tut oder wird. Sondern sie IST. Sie ist kein Macher. Sie IST … sie ist SEIN……

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